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Kontakt

Die Mitgliedskommunen des Amperverbands

Gemeinde Alling
Gemeinde Eichenau
Gemeinde Gauting
Gemeinde Gilching
Große Kreisstadt Germering
Gemeinde Gröbenzell
Gemeinde Maisach
Gemeinde Olching
Gemeinde Puchheim
Gemeinde Weßling

Die Wasserversorgung in Gröbenzell ist, ebenso wie die Abwasserentsorgung, im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit geregelt. In sogenannten Zweckverbänden haben sich mehrere Kommunen gemeinsam zu dieser kommunalen Aufgabe zusammengeschlossen.

Für Notfälle bestehen beim Amperverband folgende Notrufnummern für die Sparten Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung:

Trinkwasser: 0172/8991272

Kanalisation und Pumpwerke: 0172/8305975

Kläranlage: 0172/8151839

Trinkwasserversorgung

Etwa 70.000 Menschen aus den Gemeinden Eichenau, Gröbenzell, Olching und Puchheim-Bahnhof genießen täglich frisches Trinkwasser des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Ampergruppe, WVA. Dieses gewinnt der WVA über 6 Brunnen aus den natürlich vorhandenen Grundwässern. Der WVA betreibt eine Wassergewinnungs- und aufbereitungsanlage zwischen Eichenau und Puchheim-Ort, einen Hochbehälter (60.000 m3) auf dem Parsberg und ein Wasserrohrnetz von ca. 250 km Länge.

Die Reinheit unseres Trinkwassers erfordert saubere Gewässer. Verschmutzungen aus Luft, Boden und Wasser machen dem Wasser, aus dem der WVA das Trinkwasser gewinnt, zu schaffen. Gewässerschutz ist eine wichtige Aufgabe des WVA. Aber auch jede Bürgerin und jeder Bürger kann im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag dazu leisten.

Die Inhaltsstoffe des Trinkwassers liegen weit unter den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung. Das beweisen monatlich 30 mikrobiologische Proben, die aus den Anlagen der Trinkwasserversorgung entnommen werden. Hinzu kommen eine Vielzahl von chemischen Analysen.

Wieviel kostet unser Trinkwasser?

Der momentane Preis pro m3 (1000 Liter) Trinkwasser liegt bei 1,00€.

Interessant ist der Vergleich der Daten für Trinkwasser in Deutschland und Europa: Kosteten 1992 1000 Liter Trinkwasser beim WVA umgerechnet 0,84€, 1993 0,79€, 1994 0,84€, 1996 1,00€ und 2004 1,08€, konnte im Januar 2007 der Preis wieder auf 1,00€ reduziert werden. Dieser Preis wird im Kalkulationszeitraum bis 2010 stabil bleiben. Rechnet man Mehrwertsteuer und Grundgebühr in die Preise ein, so kosten im Schnitt in Deutschland (Jahr 2005) 1000 Liter Trinkwasser 1,81€, beim WVA derzeit jedoch nur 1,40€. Die durchschnittlichen Kosten pro Jahr und Einwohner, die für Trinkwasser in Deutschland entstehen, lagen 1998 bei 78€ und 2003 bei 82€ - sie liegen damit im Mittel der allgemeinen Preiststeigerungen. Für Kunden des WVA liegen diese gemittelten Kosten pro Einwohner jedoch nur bei 64€ im Jahr.

Wer verbraucht wieviel?

Auch hinsichtlich des Trinkwasserbrauchs gibt es interessante Zahlen. In Deutschland wurden pro Kopf im Jahr 2004 127 Liter am Tag verbraucht (im Versorgungsgebiet des WVA liegt der pro-Kopf-Verbrauch exakt in dieser Höhe), 1990 waren es noch 147 l/Tag. Nur Belgien liegt im europäischen Vergleich besser als Deutschland (122), europäisches "Schlusslicht" ist Norwegen mit 260l/Tag, weltweit rangieren die U.S.A. mit 295l/Tag an letzter Stelle. Im Bereich der Wasserverluste, also Trinkwasser, das im Leitungsnetz verloren geht bevor es bei den Verbrauchern ankommt, liegt der WVA weit vorne. Lagen die Leitungsverluste 1991 in Deutschland bei 10,9%, so sind sie zehn Jahre später auf 7,3% gefallen - zur gleichen Zeit liegen sie in Frankreich bei 26,4%. Der WVA muss trotz der schwierigen Bodenverhältnisse in den Mitgliedsgemeinden Gröbenzell und Puchheim (Moorboden, dessen Säuren die Leitungsmateialien angreifen bzw. früher altern lassen) nur Wasserverluste von 7% verzeichnen.

Hier finden Sie eine ausführliche Analyse unseres Trinkwassers als pdf-Dokument zum Download:

Abwasserentsorgung

Der Amperverband wurde 1960 gegründet, hat heute 10 Mitgliedsgemeinden und entsorgt das Abwasser von etwa 140.000 Einwohnern. Er betreibt ein Abwasserkanalnetz von über 600 km Länge mit 48 Pumpstationen und einer großen modernen Sammelkläranlage in Geiselbullach. Jedes Jahr behandelt er über 12 Mio. Kubikmeter Abwasser und gibt es sehr weitgehend gereinigt in den Kreislauf zurück. Wir sind Arbeitgeber für über 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügen über einen Haushalt von etwa 15 Mio€ pro Jahr.

Der momentane Preis pro m3 (1000 Liter) Abwasser liegt bei 1,00€, im Vergleich dazu: Der bundesweite Durchschnittspreis für diese Menge Abwasser liegt bei etwa 2,13€

Weitere Informationen erhalten Sie vom Amperverband in Eichenau, Bahnhofstraße 7, 82223 Eichenau, Tel.: 08141/731-0. Sie finden den Amperverband auch im Internet. http://www.amperverband.de

 

Härtebereiche des Trinkwassers

Seit dem 04.05.2007 - mit der Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes, kurz WRMG - sind die Härtebereiche des Trinkwassers in vier (und nicht wie bisher in drei) Bereiche unterteilt. Diese neuen Härtebereiche beruhen auf europäischem Recht und sind international gebräuchlich.

Das bedeutet für die Praxis: Waschmittel wird wird nicht mehr nach den Härtebereichen 1-4 dosiert, sondern nach den Bezeichnungen "weich", "mittel" und "hart". Die bisherigen Härtebereiche 3 und 4 sind als "hart" zusammengefasst. Zusätzlich wurde die Angabe "Grad deutscher Härte" (°dH) durch "Millimol Caliumcarbonat je Liter" ersetzt.

Bisherige Einteilung (Wert vom September 2006: 14,2 dH (2,59 mmol/l)):

Härtebereich 1: 0°-7,3° dH; 0-1,3 mmol/l; "sehr weich"        
Härtebereich 2: 7,3°-14° dH; 1,3-2,5 mmol/l; "weich"        
Härtebereich 3: 14°-21,3° dH; 2,5-3,8 mmol/l; "mittelhart"        
Härtebereich 4: über 21,3° dH; über 3,8 mmol/l; "hart"        

Aktuelle Einteilung (Wert vom Mai 2007: 2,53 mmol/l (13,9° dH)):

Härtebereich: "weich"; bis 1,5 mmol/l    
Härtebereich: "mittel"; 1,5-2,5 mmol/l    
Härtebereich: "hart": mehr als 2,5 mmol/l    

TIPP: Obwohl das vom WVA gelieferte Wasser mit 2,53 mmol/l in den Härtebereich "hart" fällt wird empfohlen, für nur leicht verschmutzte Wäsche die Waschmitteldosierung nach dem Härtebereich "mittel" vorzunehmen. So werden Umwelt und Geldbeutel geschont. Lediglich bei stark verschmutzter Wäsche sollte eine Dosierung nach dem Härterbereich "hart" erfolgen.