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JBS Impuls 8406

JBS IMPULS 8406 boykottiert die Fußball-WM in Katar

Bild: Marco Feicht

Die Gröbenzeller Jugendbegegnungsstätte zeigt keine Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Hintergrund sind die massiven Menschenrechtsverletzungen, menschenunwürdigen Lebensbedingungen der Arbeiter bis hin zu tödlichen Arbeitsunfällen beim Stadionbau für die WM 2022. Hinzu kommen die allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in Katar.

Mit dem Boykott wollen die Pädagoginnen und Pädagogen der gemeindlichen Einrichtung klar Stellung beziehen und im Rahmen ihres Bildungsauftrags den Kindern und Jugendlichen ein Verständnis für die Wahrung der Menschenrechte vermitteln.

Im Eingang der JBS steht deshalb ab sofort zu diesem Thema eine große Info-Stellwand mit einer Erklärung des Boykotts. Die Besucherinnen und Besucher haben außerdem jederzeit die Möglichkeit bei Fragen oder Diskussionswunsch auf die Mitarbeitenden zu zukommen. Auch ihre eigene Meinung dürfen sie (festgehalten auf großen Sprechblasen) öffentlich aushängen. So wird der Eingangsbereich der JBS für die nächsten Wochen ein sich ständig ändernder, von Diskussionen lebender und vor allem informierender Raum.