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Fischrettungsaktion am Großen Ascherbach

04.06.2020

Der niedrige Wasserstand im Großen Ascherbach beschäftigt derzeit das Gröbenzeller Umweltamt. Der Bach war in den vergangenen Jahren immer wieder – besonders auf Puchheimer Flur – trocken. Doch dieses Jahr ist das Bachbett abschnittsweise vollkommen ausgetrocknet. Und das nun auch im Gröbenzeller Norden auf Höhe der Ascherbachstraße. Selbst die vereinzelten Regenereignisse haben nicht zu einer Verbesserung der Situation geführt. Das Wasserwirtschaftsamt sowie das Landratsamt haben hierfür auch keine Erklärung.

Die im Bach lebenden Fische ziehen sich natürlicherweise mit dem abnehmenden Wasser nach Norden zurück. Da ihnen jedoch der Weg Richtung Olching bereits versperrt ist, hat sich das Umweltamt der Gemeinde entschieden einzugreifen. Ende Mai haben Mitarbeiter zusammen mit dem Betriebshof die im Bach verblieben Fische mit Keschern und Wartstiefeln gefangen und in den Gröbenbach entlassen.

Insgesamt wurden 24 Bachforellen mit Längen von zehn bis zu ca. 40 cm gefangen. Gleich mit aus dem Bach gefischt wurden ein Fahrrad, viele Bierflaschen, Fahrradreifen und sonstiger Müll, der gleich entsorgt werden konnte.

Das Umweltamt beobachtet die Entwicklung am Großen Aschebach weiterhin. Falls der Wasserstand weiter zurückgeht, wird eine zweite Aktion durchgeführt werden.

Mitarbeiter des Gröbenzeller Umweltamts und des Betriebshofs setzten Ende Mai in einer Rettungsaktion 24 Bachforellen vom Ascherbach in den Gröbenbach um. Foto: Gemeinde