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Neue Fahrradständer am Pflanzlgarten

Foto: Gemeinde Gröbenzell

Die Radabstellanlage am Pflanzlgarten / Bahnhof Gröbenzell wird erneuert. Bisher stehen hier den Radfahrenden nur veraltete Radständer in nicht ausreichender Anzahl zur Verfügung. Diese werden nun durch neue, anforderungsgerechte, ADFC-geprüfte Fahrradständer ersetzt.

Wichtig bei Radständern ist zum einen, dass das angeschlossene Fahrrad einen sicheren Stand hat und ein Laufrad sowie der Rahmen an dem Ständer angeschlossen werden können. Auch die Anzahl der Abstellmöglichkeit kann durch eine geordnete Aufstellung erhöht werden.

120 neue Fahrradständer sind bereits bestellt und werden zeitnah durch den Betriebshof Gröbenzell aufgestellt.

Die Fläche der Abstellanlage am Pflanzlgarten I wird im Zuge der Planungen für die Westseite der Bahnhofsstraße überplant. Die neuen Fahrradständer sind so konzipiert, dass sie problemlos an anderer Stelle im Gemeindegebiet installiert werden können, sobald die Fläche anderweitig genutzt wird.

Fahrradtour: Mit dem Bürgermeister durch Gröbenzell

Sie sind im vergangenen Jahr nach Gröbenzell gezogen? Dann sind Sie möglicherweise ein Neuling? Oder Sie sind einfach nur neugierig und möchten Gröbenzell gerne besser kennenlernen? Ganz egal, wir laden Sie sehr herzlich dazu ein, mit dem Bürgermeister durch Ort zu radeln und dabei vielleicht die eine oder andere bislang unbekannte Ecke zu erkunden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sicher und bequem mit dem Fahrrad die wichtigsten Ziele in Gröbenzell erreichen können.

Wir fahren auf beschilderten Fahrradrouten abseits des Autoverkehrs kreuz und quer durch Gröbenzell. Dazu gibt es viele Informationen zu den Örtlichkeiten und dem Leben in unserer Gemeinde.

Diese Radtour wird vom ADFC geführt und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gröbenzell und der Lokalen Agenda21 organisiert.

Treffpunkt und Start ist am Samstag, 11.05.2019 um 11:00 Uhr am Rathaus in der Danziger Straße 23 im Gewerbegebiet Gröbenzell.

Wir radeln gemeinsam ca. 2 Stunden (ca. 15 km). Die Tour wird in moderatem Tempo gefahren und ist auch für Kinder gut geeignet. Die Fahrradtour endet wieder am Rathaus in der Danziger Straße. Im Anschluss an die Fahrradtour gibt es einen kleinen Imbiss. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Fachgespräch mit Staatsminister Herrmann zum Radverkehr

Foto: Tobias Hase AGFK

Die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.“ (AGFK Bayern) lud Mitte Februar alle Mitgliedskommunen zum Fachgespräch mit dem bayerischen Innenminister Joachim Hermann, dem Schirmherrn der AGFK Bayern, auf der Messe f.re.e. in München ein.

Teilgenommen haben über 60 Landräte, Bürgermeister und Vertreter aus kommunelen Verwaltungen. Die Gemeinde Gröbenzell wurde durch den Ersten Bürgermeister, Martin Schäfer und die Radverkehrsbeauftragte, Lea Seidl, vertreten. Das Fachgespräch bietet den Kommunen eine Möglichkeit in direkten Kontakt mit dem Ministerium zu treten.

Thema dieses Fachgesprächs war das Radverkehrsprogramm Bayern 2025: Der Freistaat Bayern hat sich vor Anfang 2017 das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil bis 2025 landesweit von damals zehn auf 20 Prozent zu erhöhen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie „Mobilität in Deutschland“ (Dez. 2018) zeigen zwar ein Plus für den Radverkehr in Bayern, insgesamt fällt der Radverkehrsanteil mit aktuell elf Prozent aber noch zu gering aus.

Minister Herrmann nutzte das Gespräch, um die Kommunen zu motivieren, wichtige Maßnahmen zur Radverkehrsförderung umzusetzen. Themenschwerpunkte des Gesprächs waren neben dem Radverkehrsprogramm Bayern 2025 die fahrradgerechte Fortschreibung der Straßenverkehrs-Ordnung, die Sensibilisierung der Polizei für den Radverkehr und die Gestaltung von Radschnellwegen.

Aus Sicht der 65 bayerischen Kommunen, die Mitglied in der AGFK Bayern sind und die über 5,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger vertreten, muss der Radverkehr in Bayern stärker als bisher gefördert werden. Der AGFK-Vorsitzende und Fürther Landrat Matthias Dießl signalisierte Minister Herrmann im Fachgespräch, dass gerade auf Staats- und Kreisstraßen mehr Flexibilität bei der Reduzierung auf Tempo 30 nötig wäre. Er verwies auf die derzeit laufenden Modellversuche zu Tempo 30 in Hauptverkehrsstraßen. „Ziel der Modellversuche ist es, die geltenden Regelwerke fortzuschreiben“, so der Vorsitzende. Ein Modellversuch zu Tempo-30 in Hauptverkehrsstraßen läuft momentan in der Eschenrieder Straße in Gröbenzell.

Bürgermeister Schäfer nutzte die Gelegenheit und sprach einige Gröbenzeller Themen an. So kann der nördliche Radweg entlang der Staatsstraße zwischen Gröbenzell und Lochhausen nach umfangreichem Schriftverkehr mit dem Staatlichen Bau-amt und der Landeshauptstadt München im Rahmen der Sanierung der Staatsstraße 2345 gebaut werden. Bisher war nur ein Zweirichtungs-Radweg, kombiniert mit einem Fußgängerweg auf der südlichen Seite, vorgesehen. Die Gemeinde setzt sich seit vier Jahren für den Radweg auch auf der Nordseite ein.

Außerdem wurde der Winterdienst auf der Olchinger/Augsburger Straße thematisiert. Hier bleibt der Schnee, der von den Räumfahrzeugen von der Autospur beiseitegeschoben wird, auf den Schutzstreifen für Radfahrer liegen. Bei entsprechender Witterung vereist der zusammengeschobene Schnee und macht eine Benutzung der Schutzstreifen unmöglich. Dafür solle eine Lösung gefunden werden.

Auch bemüht sich die Gemeinde Gröbenzell um eine „Grüne Welle“ für Radfahrer auf der Staatsstraße.

Eine weitere wichtige Thematik auf der Olchinger/Augsburgerstraße und den Zufahrtstraßen sind Aufstellflächen und Vorbeifahrstreifen an den ampelgesteuerten Kreuzungspunkten. Diese ermöglichen den Radelnden an Lichtsignalanlagen an den Autos vorbeizufahren und sich so verkehrssicher vor oder neben den Autos aufzustellen, dass diese in Sichtbeziehung treten können.

Staatsminister Herrmann hat versprochen, die Themen mit in die Ministerien zu nehmen und mit Lösungsvorschlägen auf die Gemeinde zuzukommen.

In der AGFK Bayern e.V. haben sich 65 bayerische Kommunen mit dem Ziel zusammengeschlossen, gemeinsam den Radverkehr zu fördern, Erfahrungen auszutauschen und Synergieeffekte zu nutzen. Durch konkrete Projekte und Aktionen soll besonders der Radverkehrsanteil im Rahmen einer umweltfreundlichen Nahmobilität bei der Verkehrsmittelwahl vor Ort erhöht werden.

Modellprojekt Tempo 30 in der Eschenrieder Straße

Die Eschenrieder Straße in Gröbenzell wird testweise zur Tempo-30 Straße erklärt. Statt der bislang geltenden Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h heißt es jetzt, runter vom Gas.

Hintergrund ist ein von der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) gemeinsam mit der Obersten Baubehörde und der Technischen Hochschule Nürnberg durchgeführter modellhafter Verkehrsversuch. Im Fokus steht dabei die Wirkung auf die subjektive und objektive Sicherheit von Radfahrenden sowie die Wahrnehmung und Verhaltensveränderung bei allen Verkehrsteilnehmern. Ziel ist es, Empfehlungen zu Einsatzkriterien herauszuarbeiten.

Das Besondere an dieser Maßnahme ist die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit einer Hauptstraße, was laut Straßenverkehrsordnung in der Regel nicht möglich ist. Ausgewählt für den Versuch wurden Straßen, für die nach jetzigen Empfehlungen keine anforderungsgerechten Radverkehrsanlagen z. B. Radwege in ausreichender Breite realisierbar sind. Daher besteht hier ein sogenannter Mischverkehr, soll heißen, dass die Radler gemeinsam mit dem Kfz-Verkehr die Fahrbahn benutzen müssen.

Die Gemeinde hatte sich bereits Anfang 2018 für das Modellprojekt beworben. Im Sommer kam die positive Nachricht: Es erfolgte die Aufnahme. Die Länge des Untersuchungsabschnitts erstreckt sich von der Bahnhofstraße bis zur Moosstraße.

Vor und nach der Maßnahme wird eine Verkehrszählung an der Untersuchungsstrecke durchgeführt. Neben den Verkehrszahlen werden auch Geschwindigkeit und Verkehrsverhalten aufgenommen. Die Vorheruntersuchung wurde bereits im Herbst 2018 durchgeführt. Die Nachher-Untersuchung erfolgt im September/Oktober 2019. Die Ergebnisse werden Anfang 2020 vorliegen.

ADFC-Fahrradklima-Test 2018

Foto:Pixabay/Pexels

Alle zwei Jahre organisiert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) einen Fahrradklimatest. Mittels eines Fragebogens können die Bürger bis zum 30. November 2018 die Situation für Radfahrer in ihrer Stadt bzw. Gemeinde bewerten. Gefördert wird die Umfrage vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Erstmals werden auch das Thema Familien und Kinder intensiver abgefragt. Politik und Verwaltung können durch den Fahrradklimatest wichtige Rückmeldungen erhalten, wo Handlungsbedarf ist und welche Maßnahmen eine positive Wirkung für den Radverkehr zeigen. Je mehr Menschen sich an der Umfrage beteiligen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis.

Sie möchten gerne noch mehr darüber erfahren oder gleich zum Fragebogen? Dann schauen doch einfach auf die Webseite des ADFC unter www.fahrradklima-test.de. Oder lieber gleich den Fragebogen ausüllen? Dann geht's hier zum Fragebogen.

Neue Fahrradstraßen in Gröbenzell

Foto: Pixabay

Mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr kontinuierlich zu verbessern und das Radfahren sicherer und attraktiver zu gestalten, hat sich die Gemeinde dazu entschlossen, drei weitere Fahrradstraßen im Gemeindegebiet einzurichten. Nach dem Sonnenweg sollen nun auch folgende Straßenzüge Zug um Zug ausgewiesen und entsprechend beschildert werden:

  • Fischerweg, von der Augsburger Straße bis Höhe Wendelsteinstraße
  • Hans-Sachs-Straße, von der Puchheimer Straße bis Höhe Templerstraße
  • Pfarrer-Thaurer-Straße, ab der Straße Am Zillerhof bis zur Gemeindegrenze zur Landeshauptstadt München

Zur besseren Wahrnehmung werden zusätzlich Piktogramme auf der Fahrbahn angebracht. Wie auch im Sonnenweg soll zusätzlicher Kraftfahrzeugverkehr zugelassen werden, in der Pfarrer-Thaurer-Straße jedoch nur Anliegerverkehr.

Nach der Straßenverkehrsordnung gelten auf Fahrradstraßen die Vorschriften über die Benutzung von Fahrbahnen, sodass auch für den Radverkehr weiterhin die Vorfahrtsregelung rechts vor links zu beachten ist. Darüber hinaus dürfen Radfahrer nebeneinander fahren. Kraftfahrzeugführer müssen auf den Radverkehr besondere Rücksicht nehmen. Alle Fahrzeuge dürfen nur mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, das heißt, wie bereits auch bisher nicht schneller als 30 km/h. Die Gemeinde Gröbenzell bittet alle Verkehrsteilnehmer um entsprechende Rücksichtnahme und um Beachtung der straßenverkehrsrechtlichen Bestimmungen.

Radfahren in Gröbenzell

Pixabay/maxmann

Wussten Sie schon, dass das Fahrrad bereits 200 Jahre alt ist? Karl von Drais entwickelte einst die erste Laufmaschine - quasi der Ur-Urgroßvater unseres heutigen Drahtesels. Und 200 Jahre später erlebt diese Erfindung eine Renaissance - nicht nur wegen der sportlichen Ertüchtigung und einer gesundheitsbewussten Lebensweise, sondern als umweltfreundliche Alternative zum Auto.

In Gröbenzell ist das Thema Fahrrad eine Herzensangelegenheit. Wir kümmern wir uns seit Jahren intensiv um alles rund ums Fahrrad. Die Ansprechpartnerin in der Gemeinde ist Lea Seidl. Sie erreichen sie unter der Telefonnummer 08142/505 -897 oder per E-Mail unter lea.seidl@groebenzell.de.