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Gröbenzeller Radverkehrskonzept fertiggestellt

25.07.2019

Zwei Bürgerbeteiligungen, ein Verkehrsplanungsbüro und der Gemeinderat: Die vergangen beiden Jahre wurde von allen Seiten rege an der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes für Gröbenzell gearbeitet. Anfang Juni war es dann soweit – der Gemeinderat brachte es mit seinem Beschluss auf den Weg. Mitte Juli präsentierte die Gemeinde dann das Konzept auf dem Bürgerfest. Interessierte und Neugierige konnten sich auf dem Stand unter dem Motto Stand „Gröbenzell steigt um“ ausführlich informieren.

Um was geht es im Radverkehrskonzept? Gröbenzell hat sich als „fahrradfreundliche Kommune“ bei der AGFK Bayern (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.) beworben. Ziel ist die Stärkung und Förderung des innerörtlichen und überörtlichen Radverkehrs. Das Radverkehrskonzept fasst den Stand der Fahrradfreundlichkeit zusammen, zeigt vorhandene Stärken und Schwächen des Radverkehrs auf und gibt Handlungsempfehlungen in Form von konkreten Umsetzungsmaßnahmen beispielsweise an der Infrastruktur oder den verkehrlichen Regelungen. Ein wichtiger Teil ist auch die Definition eines Radwegenetzes für das Gemeindegebiet.
Die Maßnahmen werden sukzessiv bearbeitet und in Teilen bereits umgesetzt. Bei-spielsweise werden Schwachstellen im Netz über die Freigabe von Brücken für den Radverkehr behoben, es erfolgt die Überprüfung bestehender Poller auf Radrouten und die Öffnung der Gröbenbachstraße in Gegenrichtung der Einbahnstraße für den Radverkehr. Mögliche Aufwertungsmaßnahmen an der Staatsstraße 2345 – der Verlauf der Augsburger und Olchinger Straße – einschließlich der Kreuzungspunkte sind im Radverkehrskonzept zusammengefasst, um mit dem Baulastträger die Umsetzungsmöglichkeiten in diesem zentraler Bereich klären zu können. Hierzu ist die Gemeinde bereits auf das staatliche Bauamt zur Abstimmung der Themen zugegangen.

Das Radverkehrskonzept kann hier eingesehen werden, der Handlungsbedarf hier.