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Der Welt das Leuchten deiner Augen - vom Hellen, vom Dunklen

Ausstellung: Der Welt das Leuchten deiner Augen
Vom Hellen, vom Dunklen: Malerei, Skulptur, Text
Michaela Friedrich – Christine Marwedel – Pega Mund

Galerie im Bürgerhaus Gröbenzell
16. März bis 31. März 2019
Vernissage: 15. März 2019, 19.30 Uhr

 

Drei Künstlerinnen schließen sich zusammen, teilen ihren Blick auf Welt, Natur und Mensch. Schönheiten, Schattenseiten, Wunder und Wunden machen nachdenklich, berühren, lassen Fragen aufkommen, können Staunen, Freude, Betroffenheit wecken, bewegen die Gedanken und die Gefühle …

 Michaela Friedrich lebt seit 20 Jahren in Gröbenzell. Sie war Dipl.-Sozialpädagogin, bevor sie sich zum Studium der Malerei und Grafik an der Berufsfachschule für Bildende Kunst in München entschloss. Ihren Abschluss machte sie 2013.
Seit Juli 2014 arbeitet sie als freiberufliche Künstlerin und widmet sich dabei besonders der Malerei, dem Porträt, gibt Kunstkurse und beschäftigt sich mit Kunst am Sarg.
In der Galerie im Bürgerhaus zeigt Michaela Friedrich abstrakte und gegenständliche Arbeiten und stellt in einer Lichtbildpräsentation ihr Bilderbuch Die Rabenmutter vor.

 Christine Marwedel lebt in Dortmund, sie unterrichtet an einer Gesamtschule Mathematik, Biologie und Chemie.
Seit 2008 wirkt sie auch als Bildhauerin. Sie besuchte die Scuola di Scultura in Peccia (CH) und arbeitet seit vier Jahren bei der Bildhauerin Ute Hölscher in Bergneustadt/Oberbergischer Kreis. Christine Marwedel präsentiert Skulpturen aus Holz und Stein, die den Blick auf die Kraft im Kleinen lenken.

 Pega Mund lebt in Gröbenzell; sie studierte Psychologie an der LMU München und arbeitet im heilpädagogisch-therapeutischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen.Seit 2014 veröffentlicht sie ihre Texte in Zeitschriften und Anthologien der jungen deutschsprachigen Lyrikszene, macht Lesungen und nimmt an Projekten und Performances in Dresden, Leipzig, Berlin, Innsbruck, München teil. Sie war Finalistin beim Lyrikpreis München 2016 und ist Redaktionsmitglied der Münchner Literaturzeitschrift außer.dem.
Pega Mund präsentiert Lyrik und kurze Prosa im Druck sowie auch als Bild- und Soundinstallation.

Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Donnerstag 16 Uhr bis 19 Uhr
Freitag 10 Uhr bis 12 Uhr und 16 Uhr bis 19 Uhr
Samstag 15 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag 11 Uhr bis 13 Uhr und 15 Uhr bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Impressionen

Ausstellung „Analoge Fotografie und Fotografik“

Eine Hommage an Walter Zuber (1929 - 2011)
6. April bis 14. April 2019
Vernissage am 5. April 2019 – 19.30 Uhr
Galerie im Bürgerhaus

Walter Zuber lebte von 1946 bis zu seinem Tod im Jahr 2011 mit einer kleinen Auszeit in Gröbenzell. Er war ein versierter Fotograf, der in Zusammenarbeit mit seiner Frau Elfi Zuber viele zeit- und kunsthistorisch bedeutsame Monumente und Kunstwerke dokumentierte.
Sein künstlerisches Interesse ging jedoch weit über das Dokumentarische hinaus. Er suchte nach einem Weg, die Fotografie weiter zur Fotografik zu entwickeln. Beispielsweise kombinierte er mehrere Abzüge eines Motivs zu Collagen, in denen das Foto selbst zum künstlerischen Werkstoff wurde. Basis seiner Arbeit war die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des fotografischen Abzuges. Er experimentierte in der Dunkelkammer mit den unterschiedlichsten Materialien, versuchte durch kontrastreichere Belichtungen seine Bilder auf das Wesentliche zu reduzieren. Seine Motive waren Bahnschienen, Schwäne oder Autowracks. In der seriellen Montage werden sie so zu Mustern und Ikonen, die aber bei genauer Betrachtung ihren do-kumentarischen Kern offenbaren.
In seinem späteren Schaffen versuchte Walter Zuber, diese Erinnerung an das Reale aus seinen Bildern zu verbannen. Ausgangspunkt waren für ihn Fotografien von Kunstobjekten aus Glas. Die abstrakten Formen, die er dabei entdeckte, brachten ihn auf die Idee, die Kunstobjekte selbst als Lichtquelle zu verwenden. Die so entstandenen Fotos nannte er Heliografie.
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke aus dem Nachlass des Fotografen. Gleichzeitig gibt sie einen Einblick in die Zeit der analogen Fotografie, als Oberfläche, Haptik und Optik von Fotos noch einen wesentlichen Anteil am Bild hatte.

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:
Samstag und Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr
Montag von 16 Uhr bis 18 Uhr
Dienstag von 18 Uhr bis 20 Uhr
Donnerstag von 16 Uhr bis 18 Uhr
Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr
Führung: Sonntag, 7. April, 11.15 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Menschen - Ausstellung von Brigitte Cabell und Hansjürgen Vogel

Foto: Cabell

Unter dem Titel „Menschen“ stellen die Künstler Brigitte Cabell und Hansjürgen Vogel Steinskulpturen und Malerei vom 10. bis 25. November 2018 in der Galerie des Bürgerhauses aus.

Die Kunst begleitet Brigitte Cabell, promovierte Kardiologin, ihr ganzes Leben.

Steine sind für sie Dialogpartner; Sie bearbeitet die fragmentierten Steine überwiegend ohne Maschinen und ohne vorheriges Modell oder Skizze. Für ihre Arbeit bevorzugt sie die Serpentine aus Zimbabwe, die ein Alter bis zu 2,3 Milliarden Jahre haben können. Schlafende Formen werden herausgeholt, bearbeitete Formen kontrastieren mit unbearbeitetem Stein.

„Die Skulpturen von Brigitte Cabell sind ein Symbol unseres Ursprungs, unserer unglaublichen Evolution“ (Marianna Fantuzzi, Kunstkritikerin Rom). 2018 erhielt Brigitte Cabell den Canalettopreis in Venedig.

Hansjürgen Vogel ist Leiter der Bildhauerwerkstatt „Haus 10“ und Kunstpreisträger der Stadt Fürstenfeldbruck. Hansjürgen Vogel ist sowohl Bildhauer als auch Maler. Er drückt sich durch vielfältige Kunstformen und Materialwahl aus. Ob Öl oder Pigment, Metall oder Holz, jedes Material hat seine Sprache, seinen Ausdruck und lebt durch den Betrachter. In der Ausstellung in Gröbenzell zeigt er Arbeiten in Pigmentmalerei.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 9. November, um 19.30 Uhr.

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

Dienstag 15 bis 18 Uhr / Freitag 10 bis 13 Uhr / Samstag 15 bis 19 Uhr / Sonntag 14 bis 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Ansichten: Malerei - Objekte - Skulpturen

Harald Reiter: Abendstimmung

Unter dem Titel „ANSICHTEN“ stellen die Künstler Bettina Reisky und Harald Reiter in der GALERIE IM BÜRGERHAUS von 30. Juni bis 15. Juli 2018 ihre Werke aus.

Bettina Reisky sieht ihre Objektkunst immer auch als Malerei. Dabei spielt es für sie keine Rolle, ob das Kunstwerk ein Tableau mit stark pastösen Acrylfarben ist oder ein dreidimensi-onales Objekt mit einem Körper aus Holz oder Karton.
Die Malerei ist für Reisky das Ursprüngliche, das Primitive im Sinne des Basalen. Es ist ihre Intention, sich auf verschiedensten Untergründen zu hinterlassen, sich unwiderruflich einzu-tragen um so Bedeutungen weiterzugeben. Die Bilder, und für ihre Objekte gilt dasselbe, sollen Vermittler in der Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Welt sein.
Dem Physischen, der Materialität kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Für Bettina Reisky ist es das Objekthafte der Bilder, das uns beim Denken und Träumen führt, und das wir unabdingbar zum Fühlen brauchen.
Die Zurückhaltung im Einsatz von Farbe dient einem weiterem Thema ihrer Arbeit, nämlich Zeit und Zeitlichkeit: Das, aus der Erinnerung herstellen und in Erinnerung rufen, ist in all ihren Arbeiten ein assoziativer Prozess mit all seinen Ungenauigkeiten und Freiheiten. Das Erinnern bleibt für Bettina Reisky immer fragmentarisch und zersplittert, daher sieht sie ihre Arbeiten auch als Fragmente und in ihrer archaischen Anmutung und monochromen Farb-gebung der Zeitlichkeit ausgesetzt, um gegenwärtig zu sein.

Harald Reiter setzt neben Bronzeplastiken den Schwerpunkt seiner Präsentation auch bei dieser Ausstellung auf seine Malerei. Die Auswahl der Bilder beginnt bei den frühen Anfän-gen und führt bis in die Gegenwart, wo die von Harald Reiters entwickelte Bildsprache, der Kaleidoskopismus (griechisch: καλος = schön) vorrangig zum Ausdruck kommt.
Die Malweise, des Kaleidoskopismus‘ folgt nur scheinbar willkürlich einer ästhetischen An-mutung. Das Sujet erfährt im Besonderen durch eine subtile Untergliederung seine prägnan-te, gestalterische Spannung, die sich in einer erzählerischen, unbefangenen Farben- und Formenvielfalt etabliert.
In seinem OEuvre wechseln sich bei Reiter Landschaften, Stillleben, Themenmotive mit un-terschiedlichem Duktus ab und stehen für eine „erzählende“ Malerei, die sich unmittelbar dem Betrachter mitteilt. Es sind Bilder, die sich jedem sofort erschließen. Bilder, die erzählen, Malerei der Malerei willen, die nur eine bestimmte Anmutung vermitteln will. Die Themen und Darstellungen verbergen sich nicht in kryptischer Vieldeutigkeit, obwohl sie bewusst stets Raum für individuelle Betrachtungsweisen und Interpretationen zulassen. Harald Reiter erzählt in ausdrucksvoller Farbintensität von den Dingen dieser Welt, ohne den Anspruch zu erheben, sie zu deuten oder gar erklären zu wollen.

Die Ausstellung ist vom 30. Juni bis 15. Juli 2018 im Bürgerhaus Gröbenzell, Rathausstraße 1 zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:
Di/Mi/Do: 14 Uhr bis 18 Uhr
Fr: 10 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 11 bis 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Bernhard Wisskirchen - Einblicke

Foto: Wisskirchen

„Einblicke“ lautet die Ausstellung des Gröbenzeller Künstlers Bernhard Wisskirchen, die von Freitag, 8. Juni bis Sonntag, 24. Juni 2018 in der Galerie des Bürgerhauses zu sehen ist.

Wisskirchens künstlerische Arbeit basiert auf Experiment und intuitivem Entdecken zugleich. Bei seiner Suche nach neuen Ausdrucksformen und deren Verwirklichung dienen ihm sowohl der Alltag als auch die Kunstgeschichte als Katalysator. Zwischen den Polen der sichtbaren Alltagsrealität und persönlicher, assoziativer Bildsprache entsteht so Neues aus Altem.

Wisskirchen wendet sich dem Stilmittel der figurativen Darstellung ebenso zu wie auch deren Darstellungsweisen, die nicht auf eine protokollarische Wiedergabe des Sichtbaren abzielen.

Im Zwischendrin, inmitten dieses Spannungsfelds, bewegt sich sein Schaffen als ein fortwäh-rendes chaotisches Hin- und Herpendeln. Dabei sind seine Arbeiten fast immer Fingerzeige auf scheinbar Verborgenes. Oft sind sie Inszenierungen von persönlichen Erfahrungen und den daraus entstandenen privaten Geschichten und Mythen.

Bernhard Wisskirchen wurde 1957 in Asperg in der Nähe von Stuttgart geboren. Er hat in München Kunstgeschichte studiert und lebt und arbeitet in Gröbenzell.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 8. Juni um 19.30 Uhr. Zur Einführung präsen-tieren im Bürgerhaus-Saal die Gröbenzeller Tänzerin Paula Niehoff und der Musiker Tonio Geugelin die Tanzperformance „Anderwelt“.

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:
Montag bis Sonntag von 10 Uhr bis 17 Uhr
Der Künstler arbeitet vor Ort.

Der Eintritt ist frei.

Gehobelt, genäht, geschmiedet...

Drei Künstler präsentieren vom 5. Mai bis 20. Mai 2018 ihre Werke in der Galerie im Bürgerhaus:

Helmut Brummer:
Freischaffender Künstler, Metallgestalter und Schmied

Mit 22 Jahren hatte Helmut Brummer seinen Traumberuf gefunden: Kunstschlosser und Kunstschmied.Die penible Übertragung der Zeichnung auf das Werkstück, die ausgefeilte Technik des Schlossers und Schmiedes und die gestalterischen Gesetzmäßigkeiten waren seine Grundausstattung für den langen Weg zur meisterlichen Perfektion. Die Natur, sagt er, ist ein ausgezeichneter Lehrmeister. Dem Metall gebührt deshalb eine auf lange Haltbarkeit und Nutzungsdauer ausgelegte Verarbeitung. Sein Respekt vor dem Metall, das er nach seinen Vorstellungen formt und gestaltet, ist mit den Jahren trotz Routine eher noch größer geworden. Die Tätigkeit des Schmiedes zwingt ihn zu einer Disziplin, die ihn von Anfang an fasziniert hat. Zu einer gedankli-chen Disziplin, weil jeder Arbeitsschritt vorausgedacht werden muss, weil das Metall jeden Fehler gnadenlos übel nimmt. Er muss auf das Metall hören, sich hinein fühlen, und in diesem ständigen Dialog die Forderungen des Gegenübers mit seinen eigenen Vorstellungen in Einklang bringen. Wichtig ist, sagt Meister Brummer, dass die Kunden, für die er die Werke herstellt, das nachvollziehen und erspüren können, was da vorher passiert ist. Logische Stimmigkeit nennt er das. Wenn man ihm beim Schmieden zuschaut, wie er zwischen Feuer, Amboß und Krafthammer das Werkstück fast tänzerisch, rhythmisch und im Takt des Schlages formt und bearbeitet, da kommt Respekt auf.

Bettina von Reiswitz:
Ledergestaltung

„Herkulessaalstehplatzsitztasche“, „Galeriehocker“, „Tarntaschen-Trilogie“ und „Zen-Kiste“ jede Tasche, die von Bettina von Reiswitz entworfen und gefertigt wird, trägt einen Namen, der Ihre Funktion wiederspiegelt.
„Die Ledertaschen von Bettina von Reiswitz beeindrucken durch ihre plastische Qualität und haben Objektcharakter. Sie sind gleichzeitig trag- und oft auch „besitz“-bare, funktionstüchtige Gebrauchsgegenstände. Ihr ausgefallenes Design bei gleichzeitiger hervorragender handwerklicher Verarbeitung machen seit gut zehn Jahren überall dort, wo sie auftauchen, Furore. Das brachte ihrer Verfertigerin 2004 den bayeri-schen Staatspreis für besondere gestalterische Leistung im Handwerk sowie ein Jahr später, 2005, sowohl den GEDOK FormART „Klaus Oschmann Preis“ als auch den Sparkassenförderpreis im Handtaschenwettbewerb des Deggendorfer Handwerkmuseums ein. Als Auszeichnung empfindet Bettina von Reiswitz auch die Einladung des Bayerischen Nationalmuseums von 2013, sich an der Ausstellung „Taschen – eine europäische Kulturgeschichte vom 16. bis ins 21. Jahrhundert“ zu beteiligen.
Wer ist diese Bettina von Reiswitz? Noch während ihrer Schulzeit studierte sie einige Jahre am Salzburger Mozarteum Geige. Nach dem Abitur folgten in München Studienjahre in deutscher und vergleichender Volkskunde, in denen sie während eines Praktikums ihre erste Begegnung mit Leder hatte. Das geplante Studium der freien Malerei wurde deshalb aufgegeben, stattdessen folgte eine Lehre als Feintäschnerin, die sie mit der Gesellenprüfung abschloss. Nachdem sie sich zunächst in Richtung Restaurierung orientiert hatte, machte sie sich 1993 selbständig. 1997 erhielt sie die Anerkennung als freischaffende Künstlerin von der Kunstakademie München. Sie arbeitet in einer kleinen Werkstatt in einem altehrwürdigen Atelierhaus in der Münch-ner Maxvorstadt. Zitiert aus „Textilkunst international“, 2/14.“

Peter Brummer:
Schreinermeister

Peter Brummer fertigt Massivholzmöbel in klarer und einfacher Arbeitsweise. Bei der Auswahl des Holzes wägt er ab, welches Werkstück sich aus dieser Bohle realisieren lässt. Der Wuchs, die Maserung und die Eigenschaft des Holzes geben dem Meister die notwendigen Arbeitsschritte vor. Tastsinn, Geruch und die Optik sind für ihn wichtige Gestaltungsgrundlagen. Die natürliche Lebendigkeit des Holzes drückt sich bei seinen Werken für den Kunden nachvollziehbar aus.
Die Kombination von Holz und Metall ist für Peter Brummer eine interessante Kombination und verleiht seinen Werkstücken eine originelle Symbiose. Ein wichtiges Anliegen für ihn sind Nachhaltigkeit und ein Wohlgefühl seiner Arbeiten für die Menschen.

Die Ausstellung "GEHOBELT, GENÄHT, GESCHMIEDET" der Künstler Peter Brummer, Bettina von Reiswitz und Helmut Brummer läuft vom 5. Mai bis 20. Mai 2018. Die  Vernissage findet 4. Mai 2018 um 19.30 Uhr in der Galerie im Bürgerhaus statt.

Impressionen

Rückblick auf unsere Ausstellungen

MalereiSkulpturen: Kraftvoll und dynamisch

Foto: Odilia Schröter

In einer Doppelausstellung zeigen die Gröbenzeller Künstlerinnen Susanne Meyer und Odilia Schröter von 14. bis 29. April ihre lebhaften, abstrakten Bilder und Skulpturen im Bürgerhaus Gröbenzell.

Die beiden Künstlerinnen verbindet vor allem der Ausdruck ihrer Kunst: Bilder wie Skulpturen sind kraftvoll, dynamisch, abstrakt und die Herangehensweisen der Bildhauerin und der Malerin sind stets von einem besonderen Geheimnis umspielt.

Während Odilia Schröter ihren Schaffensprozess als „eine gemeinsame Reise mit ihrem Stein“ und „intensiven Dialog“ bezeichnet, empfindet Susanne Meyer ihre Bildformate und -materialien als Herausforderung, mit der sie sich in einem tiefen, kreativen Prozess auseinandersetzt. Wo bei der Malerin Farben, Formen, Texturen und grafische Elemente im Mittelpunkt stehen, sind es bei der Bildhauerin Maserungen, Strukturen, Transparenz und Farbspiele im Stein, die bei der Bearbeitung überraschend in Erscheinung treten können und das Entstehen der Skulptur beeinflussen. Hier wie da ein geheimnisvolles Zusammenspiel! Odilia Schröters Plastiken zeichnen sich durch spannungsreiche, bewegte und kraftvolle Formen aus. Sie arbeitet seit vielen Jahren vorwiegend mit Alabaster und Speckstein, bisweilen hat sie auch Metallabgüsse von einigen Werken erstellen lassen.

Bei Susanne Meyer mündet der Schaffensprozess in großformatigen Bildwelten mit gestischem Charakter. Facettenreich, intensiv und von großer, formaler Harmonie ziehen ihre Bilder den Betrachter in ihren Bann, ohne dabei allzu schnell ihr Geheimnis zu offenbaren.

Und so laden die beiden Künstlerinnen aus Gröbenzell mit starken Abstraktionen und der buchstäblichen Vielseitigkeit ihrer Werke zu einer tiefgehenden Betrachtung und Auseinan-dersetzung ein.

„MALEREISKULPTUREN“
Susanne Meyer, Odilia Schröter
Vernissage: 13. April 2018, 19.30 Uhr
Ausstellung: 14. bis 29. April 2018
Galerie im Bürgerhaus, Gröbenzell

Öffnungszeiten:
Dienstag 15-18 Uhr / Freitag 10-13 Uhr / Samstag 15-19 Uhr / Sonntag 14-18 Uhr.