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Vorschau: Bernhard Wisskirchen

Bild: Wisskirchen

„Realistisch?“ lautet die Ausstellung des Gröbenzeller Künstlers Bernhard Wisskirchen im Rathaus Gröbenzell, Danziger Straße 23, die vom 2. Juli bis zum 20. Dezember 2019 zu sehen ist. Der Künstler zeigt eine Auswahl seiner bildnerischen Arbeiten, die sich auf unterschiedlicher Weise mit dem Thema Realismus, Realität und Wirklichkeit befassen.

 Unsere Vorstellung davon, was Realität ist, speist sich aus den Bildern, die wir uns von der Welt machen. Diese werden uns über unsere Sinnesorgane vermittelt und von unserem sozialen und kulturellen Lebenskontext geprägt. Mit diesen Bildern kreativ umzugehen, sie schöpferisch zu gestalten, darum geht es bei den Arbeiten von Bernhard Wisskirchen. Die Arbeiten befragen in unterschiedlicher Weise experimentell und gleichzeitig intuitiv, einfühlend, das Verhältnis von Bild und Realität und springen zwischen verschiedenen Ausdrucksformen.

Indem für den Künstler auf der einen Seite der „banale“ Alltag auf der anderen Seite auch Kunst und Kulturgeschichte als Katalysatoren für seine Bildschöpfungen dienen, entsteht so innerhalb eines Spannungsfeldes aus sichtbarer Alltagsrealität, kulturhistorischer Prägung und privater, asoziativer Bildsprache Neues aus Altem.

Die Arbeiten von Bernhard Wisskirchen sind immer Fingerzeige auf scheinbar Verborgenes sowie Inszenierungen von persönlichen Erfahrungen und den daraus entstandenen privaten Geschichten und Mythen.

 Bernhard Wisskirchen wurde 1957 in Asperg in der Nähe von Stuttgart geboren. Er hat in München Kunstgeschichte studiert und lebt und arbeitet in Gröbenzell.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung richten sich nach den Öffnungszeiten des Rathauses. Außerhalb dieser Öffnungszeiten kann die Ausstellung nicht besichtigt werden.

Die Öffnungszeiten des Rathauses sind wie folgt:

Montag bis Freitag 08 bis 12 Uhr,

Donnerstag zusätzlich 16 bis 18.30 Uhr

 Mehr Infos unter: www. bernhardwisskirchen.de

Harald Reiter und Mandy Tiefenmoser

Foto: Harald Reiter

Zum Auftakt des Jahres 2019 findet in der Reihe „Kunst im Rathaus“ ab 7. Januar 2019 eine neue Ausstellung mit Bildern von Harald Reiter und Mandy Tiefenmoser statt.

Harald Reiter

Der Gröbenzeller Maler und Bildhauer Harald Reiter zählt in der Region zu den namhaften Künstlern, der vielfach auf Ausstellungen im In- und Ausland mit seiner besonderen Malweise auf sich aufmerksam gemacht hat. In Gröbenzell ist er immer wieder durch Einzel- oder Gemeinschaftsausstellung vertreten und daher dem kunstorientierten Gröbenzeller Publikum längst ein Begriff.

Seine Bildsprache, der Kaleidoskopismus, erinnert augenscheinlich an die prismenhafte Zergliederung des Lichts und vermittelt dem Betrachter einen eigenen, besonderen Zugang zu den Motiven seiner Bilder. In seinem weitgefächerten Œuvre wechseln bei Reiter Landschaften, Stillleben, Themenmotive mit unterschiedlichem Duktus ab und stehen für eine erzählende Malerei, die sich unmittelbar dem Betrachter mitteilt. Seine Bilder erschließen sich jedem sofort. Es sind Bilder, die erzählen; es ist Malerei der Malerei willen, die Anmutungen vermittelt. Es sind ausdrucksvolle Gemälde von besonderer Farbintensität, die sich dem Betrachter öffnen und immer Raum für individuelle Betrachtungsweisen und Interpretationen zulassen.

Mandy Tiefenmoser

Die gebürtige Dresdnerin und Hobbykünstlerin Mandy Tiefenmoser lebt seit 16 Jahren mit ihrer Familie in Gröbenzell. Im Jahr 2009 lernte sie den Gröbenzeller Künstler und Maler Martin Müller kennen, der ihr Interesse für das Zeichnen und Malen weckte. Mandy Tiefenmoser belegte zahlreiche Kurse in dessen Kunstwerkstatt, dem „Q-Werk“. Dabei entstanden unter anderem die zwei Zeichnungen, welche im Rathaus der Gemeinde Gröbenzell ausgestellt werden.

Die Ausstellung im Foyer und der Lounge im Rathaus Gröbenzell, Danziger Straße 23 ist bis Freitag, 28. Juni 2019 zu besichtigen.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung richten sich nach den Öffnungszeiten des Rathauses. Außerhalb dieser Öffnungszeiten kann die Ausstellung nicht besichtigt werden.

Die Öffnungszeiten des Rathauses sind wie folgt:

Montag bis Freitag 08:00 - 12:00 Uhr,
Donnerstag zusätzlich 16:00 - 18:30 Uhr

Kunst im Rathaus: Volker Kurz

Volker Kurz: Akrobatinnen

Anfang Juli beginnt in der Reihe „Kunst im Rathaus“ eine neue Ausstellung mit Bildern von Volker Kurz.

Von Beruf ist Volker Kurz Jurist, hat sich aber schon früh mit Malerei, Druckgrafik und Bild-hauerei beschäftigt.

Prägend war in seiner Jugend am Bodensee das dort herrschende kulturelle Umfeld der Nachkriegszeit. Aufgrund der Kriegswirren waren viele Künstler, meist aus Berlin, an den See gezogen. Bekannte Namen sind Otto Dix und Erich Heckel. Als Schüler hat Volker Kurz bei einigen Künstlern Unterricht erhalten. Jahrzehnte später hat er sich künstlerisch in zahl-reichen Seminaren vervollkommnet. So besuchte er mehrmals an der Kunstakademie Bad Reichenhall Kurse bei Prof. Markus Lüpertz.

Vor gut 20 Jahren wurden Werke von Kurz zufällig vom Stuttgarter Kunsthaus Fischer ent-deckt und auch gleich ausgestellt. Danach folgten zwischen Burghausen, Berlin u. Rostock über 100 Einzel- und Gruppen- und jurierte Ausstellungen. In Offenbach und Leipzig gewann er Preise. Natürlich waren und sind seine Bilder auch im Landkreis, nämlich in Gröbenzell, Olching und Fürstenfeldbruck öfter zu sehen. Seine Einzelausstellungen in München fanden im Goethe Institut, in der Galerie Clemensstrasse, im Haidhausen Museum, im Laimer Kul-turzentrum Interim, mehrmals im Jazzclub Unterfahrt und in anderen Jazzclubs statt.

Dass Kurz hauptsächlich in Jazzclubs und auf Jazzfestivals z.B. in Burghausen ausstellt,

hat mehrere Gründe. Zum einen liegt das an seiner Begeisterung für Jazz und die berufliche Tätigkeit von Familienmitgliedern in der Musikbranche. Zum anderen kommt die Club- Atmo-sphäre seiner gestisch expressiven figurativen und farbenfrohen Malweise entgegen. Seine Darstellungsweise ist erzählerisch, oft witzig. Von vielen anderen Jazzmalern unterscheidet er sich, weil er nicht anhand von Fotos Musiker oder Musikerszenen abbildet, sondern (wie auch sonst) aus der Fantasie heraus seine Bilder komponiert.

In dieser Ausstellung werden die figurative Darstellungsweise des Künstlers sowie ein Teil der von ihm praktizierten Techniken präsentiert.

Im Foyer des Rathauses hängen ungewöhnlich großformatige Aquarelle, die sich durch die für diese Technik typische Leuchtkraft der Farben auszeichnen. Die flächig komponierten Farbfelder weisen einen hohen Abstraktionsgrad auf, lassen aber doch einen Bezug zur Realität erkennen. So sieht man auf dem Bild „In der Gasse“ Menschen, die aus Fenstern schauen, Stromdrähte und über der Gasse aufgehängte Wäschestücke. In diesen wie in den meisten seiner anderen Bilder hat Kurz geometrische Elemente wie Trennlinien oder geo-metrische Flächen mit organischen Formen wie menschliche Körper kombiniert. Damit wird das klassische Prinzip von Thema und Gegenthema demonstriert.

Wesentlich kleinformatiger als die Aquarelle sind die realistisch dargestellten Hühner-Drucke. Als Tierdarstellungen fallen auch sie unter den Begriff des Figurativen. Technisch gesehen handelt es sich um kolorierte Kaltnadel-Radierungen, in einer Auflage von je vier Exempla-ren.

In der Lounge sind Ölgemälde zu sehen, die fantasievolle Zirkusszenen zeigen. Dieses Thema hat sich deshalb angeboten, weil die Welt der Illusion, die über der Erde schweben-den Akrobat/innen so wie alle Künste, also auch die Malerei, eine andere Welt als unsere reale alltägliche suggeriert.

In wieder anderer Technik sind die aneinandergereihten Bilder zum Thema „Jazz“ geschaf-fen. Bei „Schlagzeuger“, „Trompeter“, „Sängerin“ und der „Pianistin“ auf kippeligem Klavier-stuhl handelt es sich um Holzschnitte. Die Besonderheit ist, dass es nicht wie üblich Drucke auf Papier sind. Hier handelt es sich um Unikate auf eingefärbter Leinwand.

Die Ausstellung im Foyer und der Lounge im Rathaus Gröbenzell, Danziger Str. 23 ist von Dienstag, 3. Juli bis Donnerstag, 20. Dezember zu besichtigen.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung richten sich nach den Öffnungszeiten des Rathauses. Außerhalb dieser Öffnungszeiten kann die Ausstellung nicht besichtigt werden.

Die Öffnungszeiten des Rathauses sind wie folgt:

Montag bis Freitag 08 bis 12 Uhr,
Donnerstag zusätzlich 16 bis 18.30 Uhr

Mehr Infos unter www. atelier-kurz.de

Ulrike Schrammeck - Ausstellung vom 8. Januar bis 29. Juni 2018

Die Gemeinde Gröbenzell hat im Januar 2017 das Projekt „Kunst im Rathaus" gestartet, um Gröbenzeller Künstlern eine neue Plattform zu bieten, auf der sie ihre Werke einem breiten Publikum zeigen können.

Vom 8. Januar bis 29. Juni 2018 wird Ulrike Schrammeck im Foyer und im Lounge-Bereich des Rathauses ihre Bilder präsentieren.

Ulrike Schrammeck, Jahrgang 1959, lebt seit über 20 Jahren in Gröbenzell.

Den Berufswunsch "freie Künstlerin" hatte sie zu Gunsten einer Ausbildung als Bibliothekarin zurückgestellt. Kunst, Malen und Zeichnen waren aber immer Teil Ihres Lebens. Erst Ende der 80Jahre wurde aus dem Hobby dann Passion, folgten autodi-daktische Studien und Kurse mit ausgebildeten Lehrern.

  • Die im Rathaus Gröbenzell gezeigten Arbeiten bilden zwei Gruppen:
    Vier Portraits stellen z.T. konkrete Personen dar oder stehen idealisiert für Gruppen (Mama Africa) oder Ideen (La Belle).
  • Die zweite Gruppe von fünf Bildern sind abstrakt oder abstrakt-realistisch gehalten.

Gemeinsam ist allen Darstellungen das Spiel mit Materialien wie Acrylfarben, Ölpastell und Collage-Elementen. Der Kontrast von lasierenden, transparenten und deckenden bis strukturierten Acrylfarben, klaren und verwaschenen Flächen und linearen Elementen fängt den Blick der Betrachter.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung richten sich nach den Öffnungszeiten des Rathauses. Außerhalb dieser Öffnungszeiten kann die Ausstellung nicht besichtigt werden.

Kunst im Rathaus 04.05. – 28.06.2017

Werk von Barbara Kreutner
Werk von Mejra Ibrahimovic
Werk von Markus Heller

Die Gemeinde Gröbenzell möchte die Gröbenzeller Malerinnen und Maler unterstützen und ihre Werke einem breiten Publikum präsentieren.

Deswegen bieten wir seit dem 01.01.2017 die Möglichkeit, in einem 6-monatigen Rhythmus bis zu 8 Bilder im Foyer und im Lounge-Bereich des Rathauses in der Danziger Straße 23 auszustellen. In diesem Fall handelt es sich nicht um eine Verkaufsausstellung.

Sollten Sie Gröbenzeller Malerin oder Maler sein und Interesse an diesem Projekt haben, schicken Sie bitte Ihren Lebenslauf sowie Fotos Ihrer Werke auf Papier oder in digitaler Form an:

Gemeinde Gröbenzell
Frau Leroux
Danziger Straße 23
82194 Gröbenzell
agnes.leroux@groebenzell.de.

Die Kulturabteilung wird entscheiden, welche Künstlerin und welcher Künstler wann ausstellen darf. Dabei wird nicht nur das Eingangsdatum der Bewerbung berücksichtigt, sondern auch der Kunststil der Werke. Beispielsweise werden wir darauf achten, dass zwei Bewerberinnen oder Bewerber mit derselben Maltechnik und Stilrichtung nicht nacheinander ausstellen.

Um letzte Fragen zu klären, wird vor Ausstellungsbeginn ein Gespräch stattfinden. Auch wird den Bewerberinnen und Bewerbern ein Nutzungsvertrag mit den Ausstellungsrichtlinien zugesandt.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne mit Frau Leroux in Verbindung setzen, Tel. 08142-505 246.

Als einziger Kunstverein in Gröbenzell hat GröbenArt e.V. diese neue Ausstellungsform eingeweiht.

GröbenArt e.V. wurde am 2. Oktober 2002 gegründet. Zweck des Vereins ist, Interesse und Verständnis für künstlerische Tätigkeiten zu wecken und die Zusammenarbeit der auf diesem Gebiet tätigen Personen zu fördern.

Seit der Gründung hat GröbenArt e.V. bereits mehr als dreißig Ausstellungen durchgeführt.