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Der Gröbenzeller Familientisch - Hilfe bei den Hausaufgaben

Ausflug zur Roseninsel, 2014

Der Arbeitskreis „Generationsübergreifende Projekte“ im Gröbenzeller Familientisch setzt sich seit 2009 dafür ein, Konzepte aufzubauen, die Jung und Alt zusammenbringen. Durch die gegenseitige Hilfe wird das Verständnis füreinander gefördert.

Wo lagen bisher die Arbeitsschwerpunkte? Der Arbeitskreis arbeitete anfangs vor allem mit Kindern in den Kindergärten, den Horten und den Grundschulen. Dabei wurde in den Kindergärten vorgelesen, in den Horten gestrickt, gehäkelt und gebastelt, mit den Kindern der Grundschule im Sozialzentrum gekocht und gebacken. Außerdem begleiteten die Helfenden Kindergartenkinder mit Migrationshintergrund zu den jeweiligen Sprachkursen.

Inzwischen liegt der Schwerpunkt bei der Hausaufgabenbetreuung von Kindern, die die Grundschule besuchen. Hier ist der Bedarf von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern am Größten, da Kinder aller drei Gröbenzeller Grundschulen betreut werden.

Es sind derzeit 25 Ehrenamtliche im Einsatz. Die Hausaufgabenbetreuung findet zwei Mal in der Woche von 14.30 Uhr bis 16 Uhr an der Ährenfeldschule statt für Kinder der ersten bis vierten Klasse. Sie helfen ihnen, Anleitungen zu verstehen, erklären Aufträge und stehen ihnen bei allen Fragen zur Seite. Wenn die Kinder möchten, wird auch zusätzlich geübt. Der Arbeitskreis legt großen Wert darauf, eine gute Beziehung zu den Kindern aufzubauen – am besten in einer Einzelbetreuung.

Einen besonders intensiven Einsatz erfordert die Betreuung von einigen Kindern, die entweder kein oder nur sehr schlecht Deutsch sprechen. Hier helfen einige der Betreuerinnen (Lern-Asse) mehrmals wöchentlich in Einzelsitzungen, teilweise zusätzlich im Vormittagsunterricht.

Auch in diesem Schuljahr wird der Familientisch von der Jugendsozialstiftung der Familie Dr. Bernd Rieder sowie von der Gemeinde unterstützt. Dadurch wurde es möglich, die Kinder mit einem „Smiley-Boni“ Programm besser zu motivieren sowie Übungsmaterial für die Betreuer anzuschaffen. Zusätzlich konnten für die Ehrenamtlichen regelmäßige Zusammenkünfte für einen Erfahrungsaustausch mit Bewirtung durchgeführt werden und als kleines Dankeschön ein Ausflug zum Abschluss des Schuljahres. „Dafür möchten wir uns bei Familie Rieder und der Gemeinde Gröbenzell herzlich bedanken“, sagte die Diplom-Sozialpädagogin Susanne Anton in einem Gespräch mit der Gemeinde.

Das Interesse an den Angeboten wächst und dadurch auch die Nachfrage an weiteren ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen. Wenn Sie Zeit haben und mitmachen möchten, melden Sie sich bitte bei einer der Organisatorinnen!

  • Irene Kahmann, Telefon 08142/59 75 45                             
  • Karin Veigl, Telefon 08142/55 63
  • Dipl. Soz. Päd. (FH) Susanne Anton, Telefon 08142/ 44 85 716