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Flott und nachhaltig unterwegs – schon heute für morgen sorgen

17.06.2021

Um diesem Motto gerecht zu werden, setzt die Gemeindeverwaltung seit Langem auf umweltfreundliche Mobilität. Neben insgesamt 15 Dienst-Fahrrädern, die von den Mitarbeiter*innen des Rathauses und aller Außenstellen gern für Dienstgänge und Außentermine genutzt werden, besitzt die Gemeinde auch eine vielfältige Stromfahrzeug-Flotte. Deren Anfänge reichen bis ins Jahr 2012 zurück: Damals leaste die Gemeinde ein erstes E-Auto, um Erfahrungen mit der Elektromobilität zu sammeln. Danach fiel die Entscheidung, eine eigene E-Flotte aufzubauen: „Wir wollten damals ein Zeichen setzen: Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Gerade als Gemeindeverwaltung wollen wir Gröbenzell auch für die kommenden Generationen lebenswert zu erhalten. Daher stellen wir unseren Fuhrpark Stück für Stück von Diesel und Benzin auf Ökostrom um“, so Martin Schäfer, Erster Bürgermeister.

Es fing 2017 mit zwei E-Bikes für die Rathausmitarbeiter*innen an, 2018 kam ein elektrisch betriebenes Auto für die Hausmeister hinzu. 2019 folgten neben zwei E-Lastenrädern für Hausmeister-Pool und Betriebshof auch ein E-Auto für die Finanzverwaltung sowie ein elektrisch betriebener Streetscooter-PKW mit Ladefläche für den Betriebshof. 2020 wurde die E-Flotte um einen zweiten Streetscooter-PKW ergänzt, zusätzlich kamen ein strombetriebener Werkstattwagen sowie ein E-Kastenwagen für Baustellentransporte dazu. Der bisher letzte Neuzugang ist 2021 ein drittes E-Bike, weitere Anschaffungen sind bereits avisiert. Alle gemeindlichen E-Fahrzeuge – egal, ob mit zwei oder vier Rädern ausgestattet – werden selbstverständlich mit 100% Ökostrom angetrieben. Die Gemeinde lässt sich ihr Engagement für eine lebenswerte Zukunft etwas kosten: Bisher hat sie für ihre E-Flotte rund 230.000 Euro ausgegeben. Die zwei orangefarbenen Streetscooter-PKW wurden dabei im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI mit insgesamt 43.071,76 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Als nachhaltig orientierte Gemeinde tut Gröbenzell übrigens auch viel für die umweltfreundliche Mobilität seiner Bürger*innen: Neben der aktiven Förderung des Radverkehrs unterstützt die Gemeinde auch individuelle E-Mobilität, u.a. mit zwei Ladesäulen im Gemeindegebiet. Privat setzt Martin Schäfer übrigens schon lange auf Elektroantrieb. Sein weißes E-Lastenrad ist mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden: Wo es geparkt ist, da ist der Erste Bürgermeister nicht weit.

Derzeit fahren sechs Autos und zwei Lastenräder der Gemeinde mit Ökostrom, drei E-Bikes (davon zwei im Bild) ergänzen die kommunale Stromer-Flotte. Vorn in der Mitte zudem das Markenzeichen des Ersten Bürgermeisters - sein weißes, privates E-Lastenrad. (Foto: Gemeinde Gröbenzell)