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Aktuelle Maßnahmen aus dem ISEK Gröbenzell

Maßnahmenplan ISEK für 2020

Bei der Ausstellung zum ISEK Gröbenzell im Dezember 2019 wurden bereits erste Maßnahmen aus dem Abschlussbericht vorgestellt, die 2020 begonnen werden sollen.

Sie können hier eine Karte des Sanierungsgebietes mit den aktuellen Maßnahmen einsehen. Auf der Karte sind bereits abgeschlossene, laufende und Maßnahmen, die dieses Jahr voraussichtlich begonnen werden, dargestellt.

 

 

ISEK-Ausstellung

Die Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) Gröbenzell ist abgeschlossen.

Bürgermeister Martin Schäfer lud Mitte Dezember 2019 alle Interessierten zur Eröffnung der Ausstellung zum Thema ISEK Gröbenzell ein.

Rund 60 Gröbenzellerinnen und Gröbenzeller folgten der Einladung ins Bürgerhaus. Darunter befanden sich auch einige Gemeinderäte und Mitglieder des Steuerkreises, die den ISEK-Prozess von Beginn an inhaltlich begleitet hatten.

Bauamtsleiter Markus Groß und die Planerinnen des Büros Dragomir Stadtplanung aus München gaben einen Rückblick über den Entstehungsprozess des ISEK, erläuterten die Ergebnisse und stellten erste Maßnahmen vor, die in diesem Jahr begonnen werden.

So sind beispielsweise die Aktualisierung und Fortschreibung der Studie zur Belebung des Ortszentrums im Bereich Bahnhof- und Kirchenstraße sowie die Etablierung eines Citymanagements zur Stärkung der Geschäftsstraße geplant. Auch der Radverkehr in Gröbenzell wird 2020 weiter vorangetrieben, in dem ein Beschilderungskonzept für den Fuß- und Radverkehr erarbeitet wird.

 

Die Plakate der ISEK-Ausstellung können Sie hier online einsehen:
Ausstellungsplakat 1
Ausstellungsplakat 2
Ausstellungsplakat 3
Ausstellungsplakat 4
Ausstellungsplakat 5
Ausstellungsplakat 6
Ausstellungsplakat 7
Ausstellungsplakat 8
Ausstellungsplakat 9
Ausstellungsplakat 10

Vorkaufsrechtssatzung "Ortszentrum Gröbenzell"

Sanierungssatzung

Im Rahmen des ISEK Gröbenzell wird im Bereich des Ortszentrums ein Sanierungsgebiet im vereinfachten Verfahren gemäß  § 142 Abs. 4 BauGB förmlich festgelegt.

Die Sanierungssatzung samt Anlagen (Lageplan und Flurstücksliste) kann hier eingesehen werden.

 Die Begründung zum Sanierungsgebiet kann Kapitel 8 des Abschlussberichts des ISEK Gröbenzell entnommen werden.

ISEK: Die Zukunft beginnt jetzt

Es ist geschafft! Der Abschlussbericht des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts Gröbenzell – kurz ISEK – wurde in der Gemeinderatssitzung Ende Juli 2019 gebilligt.

Der Abschlussbericht zum ISEK beinhaltet Ziele und Maßnahmen, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger weiter zu steigern und insbesondere das Ortszentrum für zukünftige Entwicklungen fit zu machen. Dabei ist das ISEK als ganzheitliches Konzept zu verstehen, das themen- und fachübergreifende Handlungsempfehlungen gibt. Es stellt den Leitfaden für künftige Gemeinderatsentscheidungen dar.

Der bisherige Weg

Der Prozess zur Erarbeitung des ISEK begann bereits im Juni 2016 mit der Aufnahme der Gemeinde Gröbenzell in das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Im Juli 2017 wurde ein Planungsbüro mit der Konzepterstellung beauftragt. Seitdem wurden für das gesamte Gemeindegebiet Untersuchungen und Bestandsaufnahmen durchgeführt, um das für die Städtebauförderung notwendige, enger gefasste sogenannte Sanierungsgebiet im Bereich des Ortszentrums abzugrenzen. Fördermittel können grundsätzlich nur für den Bereich des Sanierungsgebietes beantragt werden.

 Das ISEK Gröbenzell wurde unter Mitwirkung zahlreicher Akteure erarbeitet vom sogenannten Steuerkreis begleitet – einem Gremium aus Vertretern des Gemeinderats, unterschiedlicher Interessensgruppen, der Verwaltung sowie aus Bürgerinnen und Bürgern.

Zur öffentlichen Beteiligung der Betroffenen und Klärung der Mitwirkungsbereitschaft wurde an einem zweitägigen mobilen Stand auf dem Bürgerfest 2017 über die Erstellung des ISEK informiert und mögliche Themen abgefragt. In einer öffentlichen „Planungswerkstatt" Mitte Juli 2018 wurde der aktuelle Stand des ISEK vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse aus den fünf Steuerkreissitzungen und den Bürgerbeteiligungen sind ebenfalls in das ISEK Gröbenzell mit eingeflossen. Die Öffentlichkeit wurde währenddessen auf dem aktuellen Stand gehalten.

 Die zukünftige Richtung

Mit der Billigung des ISEK-Berichts fällt nun der Startschuss für die Einleitung des Sanierungsverfahrens und den Beginn erster Maßnahmen.

Zuerst sollen ein Citymanagement sowie ein Sanierungsarchitekt mit einem Quartiersladen vor Ort etabliert werden. Darüber hinaus wird ein Verfügungsfonds eingerichtet und Mittel für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing über den Haushalt geplant.

Weiterhin werden folgende vorbereitende Planungsthemen in Angriff genommen:

Die bereits vorliegende Studie „Belebung des Ortszentrums“ aus dem Jahr 2010 soll überprüft und aktualisiert werden. Sie bezieht sich auf die gestalterische Aufwertung und Neuordnung des Straßenraums der Kirchen- und Bahnhofstraße.

Um künftig ein verträgliches Maß der Nachverdichtung ermöglichen und gleichzeitig den bestehenden Gartenstadtcharakter Gröbenzells wahren zu können, soll eine Feinuntersuchung zum Nachverdichtungspotenzial in Auftrag gegeben werden. Zudem ist geplant, ein integriertes, verkehrliches Gesamtkonzept erstellen zu lassen.

 Darüber hinaus werden Teile der Umsetzung des Anfang Juni 2019 beschlossenen Radverkehrskonzepts über die Städtebauförderung mitfinanziert und als Thema des ISEK benannt. Hier wird ebenfalls eine zeitnahe Umsetzung angestrebt. So wird aktuell bereits ein Wegweisungskonzept für Fuß- und Radverkehr beauftragt. Die Infrastruktur soll für den Radverkehr noch attraktiver gestaltet und Lastenräder mehr gefördert werden.
Weiter ist geplant, eine Ausstellung über das ISEK Gröbenzell zu erstellen, um in der Gemeinde über die Ergebnisse noch breiter zu informieren.

 Der Gemeinde Gröbenzell wurden für das Programmjahr 2019 bereits Fördermittel von der Regierung von Oberbayern in Höhe von insgesamt 480.000 Euro zugeteilt.

Der nächste Schritt in Richtung Zukunft kann somit gemacht werden.

ISEK: Neues aus der Sondersitzung vom 29. November 2018

Es geht weiter voran in Sachen Ortsentwickung. In der Sondersitzung des Gemeinderats am 29. November 2018 wurde dem Gremium die Präsentation des Stadtplanungsbüros Dragomir vorgestellt. Worum geht es in der Präsentation? Zu den wichtigsten Punkten zählt sicherlich der Bericht über den aktuellen Stand der Ortsentwicklung. Dazu wurden die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung Planungswerkstatt vom Juli 2018 zusammengetragen, der Stand der Planungen präsentiert und der aktuelle Maßnahmenkatalog mit einer Kosten- und Finanzierungsübersicht erläutert. Welche Maßnahmen daraus kurzfristig umgesetzt werden könnten wurde ebenso diskutiert wie die Eingrenzung der Sanierungsgebiete. Die komplette Präsentation können Sie hier einsehen.

Steuerkreise

Ein städtebauliches Konzept zu entwickeln, braucht nicht nur Zeit und Geduld, sondern auch viele Menschen, die sich intensiv mit ihrem Ort auseinandersetzen und viele, gute Ideen einbringen. Inzwischen fanden bereits zwei Steuerkreistreffen mit dem Planungsbüro Dragomir statt. Womit beschäftigt sich der Steuerkreis nun?

Im ersten Steuerkreistreffen beschnupperte sich erst einmal das neue Team: Teilnehmer und Planer stellten sich vor. Das etwas sperrig klingende städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK wurde näher erläutert, die Aufgaben des Steuerkreises festgezurrt und das weitere Vorgehen beschlossen.

In einem zweiten Treffen, das Ende November 2017 stattfand, wurde das Konzept genauer unter die Lupe genommen und Stärken und Schwächen analysiert. 

Im dritten Steuerkreistreffen im Frühjahr dieses Jahres wurden Ziele erarbeitet, die in der Gemeinderatssitzung vom 12. April 2018 beschlossen wurden. Die Präsentation mit den beschlossenen Zielen, finden Sie hier.

In der vierten Sitzung des Steuerkreises, die Mitte Mai stattfand, wurden den Zielen erste Maßnahmen zugeordnet, die dann auch in der Planungswerkstatt am Donnerstag,
den 12. Juli 2018 um 18.30 Uhr im Freizeitheim
zur Diskussion stehen werden.
In Abstimmung mit dem ISEK wird parallel ein Radverkehrskonzept für die Gemeinde Gröbenzell erarbeitet. Herr Bickelbacher (stadt+plan) stellte sich und das Team der Radverkehrsplanerinnen des Planungsbüros PGV-Alrutz den Mitgliedern des Steuerkreises vor und berichtete von ersten Bestandsaufnahmen vor Ort sowie von der Bürgerbeteiligung zum Thema „Radverkehr“ am 28. April 2018 im Freizeitheim.

Das 5. Steuerkreistreffen findet am 19. September 2018 statt.

Einladung zur Planungswerkstatt am Donnerstag, den 12. Juli 2018

Gröbenzell bietet schon jetzt eine hohe Lebensqualität. Dabei ist es seit langem ein wichtiges Anliegen, insbesondere das Ortszentrum aufzuwerten und zu beleben. Es bedarf eines ganzheitlichen Konzeptes, um dieses Vorhaben umzusetzen.

Was heißt das?
Wir möchten ein allumfassendes Paket schnüren, das die Ansprüche an ein gutes Leben in unserer Gemeinde erfüllt. Das betrifft alle Lebensbereiche wie die Wohnsi-tuation, das Zusammenspiel von Wohnen und Arbeiten, die Nahversorgung sowie vielfältige Kultur- und Bildungsmöglichkeiten. Mit in die Überlegungen einbezogen sind auch Punkte wie Freizeitangebote, Naherholung im Grünen, Mobilität und Verkehr und schließlich das Leben in der Gemeinschaft.

Wie gehen wir vor?
Die zahlreichen bereits vorhandenen Gutachten dazu werden zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammengeführt. In Steuerkreisen, die sich aus Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde zusammensetzen, wird ein nachhaltiges Entwicklungskonzept - mit dem Namen Integriertes Städtebauliches EntwicklungsKonzept (kurz ISEK) - erarbeitet. In Form einer weiteren Bürgerbeteiligung - der Planungswerkstatt - werden die Teilnehmenden zunächst darüber informiert, was bislang in den Steuerkreissitzungen zusammengetragen und erarbeitet wurde. Im Anschluss sollen Interessierte in Bürgerteams die Möglichkeit bekommen, erste Entwurfsplanungen zu kommentieren und zu analysieren sowie Schwachpunkte und Stärken herauszuarbeiten. Außerdem werden erste Ideen diskutiert und weiterentwickelt.

Für die Planungswerkstatt am Donnerstag, den 12. Juli 2018 im Mehrzwecksaal des Freizeitheims, Wildmoosstraße 36, laden wir alle Gröbenzellerinnen und Grö-benzeller herzlich ein. Beginn ist um 18.30 Uhr.
Bei Rückfragen kann Melanie Bischoff, Ansprechpartnerin der Gemeinde in Sachen Ortsentwicklung, unter der Telefonnummer 08142/505-279 oder per E-Mail an melanie.bischoff@groebenzell.de kontaktiert werden.

Planungswerkstatt: Gröbenzeller gestalten ihren Ort

Foto: GG

Die Gemeinde lud die Gröbenzeller Bürgerinnen und Bürger Mitte Juli zur Bürgerbeteiligung "Planungswerkstatt" ein.

Die Stadtplaner vom Büro Dragomir stellten zu Beginn der Veranstaltung den aktuellen Stand des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) vor. Die Präsentation der Planungswerkstatt können Sie hier einsehen.

Rund 100 Gröbenzeller folgten der Einladung und erarbeiteten an vier verschiedenen Plänen, die in Tischgröße auslagen und beschriftet werden konnten, die Themenfelder Qualitäten & Defizite, Entwicklungskonzept, Detailkonzepte Ortsmitte Nord sowie Detailkonzepte Ortsmitte Süd. Die Ergebnisse daraus werden die Stadtplaner die kommenden Wochen einarbeiten. Die Pläne, die bei der Planungswerkstatt ausgelegt waren, finden Sie hier.

Erste Ergebnisse stellte der Stadtplaner Martin Birgel am Ende der Veranstaltung kurz vor - immer unter dem Vorbehalt, dass es sich nur um allererste Eindrücke handle. Genannt wurden beispielsweise die Barrierefreiheit, Treffpunkte für Jugendliche, Hochwasser und Versiegelung sowie auch außergewöhnliche Vorschläge wie Stand-up-Paddeln am Gröbenbach. Darüber hinaus spielten Mobilität und eine künftige Verkehrsführung eine wichtige Rolle. Zum Thema Radverkehr erarbeitet die Gemeinde derzeit gemeinsam mit den Verkehrsplanern PGV-Alrutz ein Radverkehrskonzept.

Die dritte und letzte Bürgerbeteiligung 2018 wird sich noch einmal mit dem Thema Radverkehr beschäftigen. Der genaue Termin und Inhalte der Veranstaltung werden noch bekannt gegeben.

Mobiler Stand am Bürgerfest

Auf dem Bürgerfest im Sommer 2017 wurde das ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) vorgestellt. Worum ging es dabei?

Wir haben Sie nach Ihrer Meinung zur Umgestaltung des Ortskerns gefragt. Circa 270 Postkarten wurden zurückgesendet, vielen Dank dafür.

Ebenso wurden grüne und rote Punkte für schöne Orte und Verbesserungsvorschläge auf einer Karte angebracht. Die Dokumentation des Mobilen Standes finden Sie hier.