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Mahnmal wieder im Ortszentrum

17.07.2019

Es hat eine Weile gedauert, doch nun hat das Gröbenzeller Mahnmal einen neuen Platz mitten im Herzen Gröbenzells gefunden: Im Mai wurde es vor der Kirche St. Johann Baptist in der Rathausstraße wieder aufgestellt.

Am ursprünglichen Standort vor dem alten Rathaus konnte es aufgrund der Abriss- und Neubauarbeiten nicht mehr bleiben. Eigentlich sollte das Mahnmal mit Abschluss der Sanierung der Friedenstraße im Eingangsbereich des Friedhofs wieder aufgestellt werden und wurde deshalb zwischenzeitlich im Betriebshof der Gemeinde eingelagert. Doch der Wunsch, dieses weiterhin im Ortszentrum zu belassen, war groß. Deshalb fanden verschiedene Gespräche unter anderem mit der katholischen Pfarrkirchenstiftung statt. Im September 2018 beschloss der Gemeinderat dann, deren Angebot, das Mahnmal auf dem kircheneigenen Grundstück an der Rathausstraße aufzustellen, anzunehmen. und somit in der Nähe des bisherigen Standorts neu aufzustellen.

Das Mahnmal sowie Gedenktafeln und der Steinquader als Sitzmöglichkeit sind jetzt wieder im Ortszentrum – so wie es bereits 1966 gewünscht wurde. 

Mehr Infos zum Mahnmal Gröbenzell

  • 1954 kommen erstmals Vereine, Behörden und Gemeinderat zusammen, um über die „Errichtung eines Denkmals für die Opfer des Krieges der Nach- und Vorkriegswirren“ zu sprechen.
  • 1966: Der Plan, das Denkmal am Friedhof aufzustellen, weicht dem Wunsch, es zentrumsnah zu installieren.
  • 1967: Der Bildhauer Wolf Hirtreiter schickt ein Angebot über ein 2,20 m hohes Denkmal aus französischem Muschelkalk in Kreuzform mit einer stilisierten Krone. Kosten: 10.319,00 DM.
  • Im Mai 1968 erfolgt die Grundsteinlegung für die Gedächtnisstätte für die Opfer beider Weltkriege.
  • Im Oktober 1968 weiht Monsignore Michael Seitz die Gedächtnisstätte ein.
  • 2017 wurde das Mahnmal abgebaut, da die Abriss- und Neubauarbeiten für das neue Rathaus anstanden.
  • Mai 2019: Das Mahnmal wird wieder in der Rathausstraße aufgestellt.
© Gemeinde