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Das Hartmannhaus: (denkmalgeschützt)

Das sogennante "Hartmannhaus" in der Alpenstraße 2, Einfamilienhaus, bestehend aus einem erdgeschossigen Mansarddachbau mit Eingangsnische und angeschlossenem, zweigeschossigem Kreuzgiebelbau mit Terrassen-Loggia über Stützten.
Erbaut um 1910 im reduzierten Heimatstil mit Elementen des Jugendstils. Um 1910 wurde es vom Gewerbelehrer Hartmann erworben. Heute dient es als Integrationskindergarten.

Die Russenbrücke: (denkmalgeschützt)

© Albert Fischer

Die von Kriegsgefangenen durchgeführten Arbeiten zur Kultivierung der Mooslandschaften haben bis heute Spuren hinterlassen wie die 1916 in Jugendstilform errichtete Brücke über den Gröbenbach. Im Volksmund wird sie Russenbrücke genannt – tatsächlich wurde sie aber nicht nur von französischen Kriegsgefangenen gebaut, die im Eschenhof in Eschenried interniert waren, sondern auch von einem kriegsgefangenen französischen Offizier und Architekten geplant. Die Fertigstellung erfolgte erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. 1977 wurde die Russenbrücke in die Denkmalliste aufgenommen, 1983 und 2014/2015 von der Gemeinde saniert.

Katholische Pfarrkirche: (denkmalgeschützt)

Foto: Fischer

Wie in vielen Orten Oberbayerns ragt auch in Gröbenzell die Zwiebelhaube des Chorflankenturms der Pfarrkirche St. Johann Baptist in den weiß-blauen Himmel. Die Kirche, die 1925 im neubarocken Baustil errichtet wurde, ersetzte die Baracke, die 1920 als Notkirche errichtet worden war. 1924 schenkte die Bayerische Landessiedlung den Grund für die Kirche und die Schule aus dem vormaligen Besitz des Dr. Troll († 1918). Treibende Kräfte waren der Olchinger Pfarrer Friedrich Pfanzelt und sein Vorgänger, der aus Gröbenzell stammende Pfarrer von Aubing und dann Sendling Georg Böhmer. 2005 – 2009 sanierte der Kirchenbauverein die Kirche und gestaltete den 1976 purifizierten Innenraum neu.

Architekt Schormiller, Pasing. Bauleitung Alois Böhmer.

Unter Denkmalschutz steht der Saalbau mit eingezogenem Chor. Chorseiten-Turm mit Zwiebelhaube. 1999 seitlicher Anbau der Sakristei. 

Mit Altar, Ambo, Tabernakel und Taufstein (Juramarmor und Bronze) ausgestattet von Michael Veith.

Alte Schule

Das Schulhaus an der Rathausstraße wurde im Jahr 1924 errichtet. Die amtliche Eröffnungsfeier fand am 04. Mai 1925 statt. Das Gebäude hatte zwei Lehrsäle und eine Lehrerwohnung. Nutzung als Schule bis 1963, anschließend war der Sozialdienst und ein Kindergarten untergebracht. 1998 wurde das ehemalige Schulgebäude vollständig renoviert.
Jetzt befinden sich dort eine Gaststätte, das Heimat- und Torfmuseum sowie Räume für Vereine.

Schaukasten Torfabbau

Beim Restaurant "El Greco", vormals der "Gröbenzeller Hof", befindet sich ein Schaukasten, der den Ursprung Gröbenzells, den Torfabbau, darstellt und erläutert.