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Mobilität & Verkehr

Fünf Mobilitätspunkte in Gröbenzell

Bild: LRA FFB/W.Weiss
Landrat Thomas Karmasin weihte das Angebot zusammen mit den beteiligten Städten und Gemeinden am 12. Mai 2026 am Mobilitätspunkt vor dem Landratsamt ein – mit dabei Gröbenzells Erster Bürgermeister Dr. Daniel Holmer.

Seit 7. Mai sind die fünf Gröbenzeller Mobilitätspunkte mit Rädern des regionalen Bikesharing-Systems „MyRadl“ bestückt. Sie befinden sich südlich des S-Bahnhofs in der Kirchenstraße, am Sportzentrum sowie an den Bushaltestellen „Am Sandberg“, „Am Zillerhof“ und „Ziegelei-Ring“ an der Kreuzung Beisler-/Lena-Christ-Straße. Bürgerinnen und Bürger oder auch Besucherinnen und Besucher können die Räder ab sofort über die Ortsgrenze bzw. über Landkreisgrenzen hinweg ausleihen und zurückgeben. Dies ist allein im Landkreis an 67 Mobilitäts- und Radpunkten in den zehn beteiligten Städten und Gemeinden möglich. Darüber hinaus können die Räder z.B. bis in die Stadt München hinein genutzt werden. Zur Auswahl stehen klassische Fahrräder, aber auch E-Pedelecs.

So funktioniert das Ausleihen

„MyRadl” ist seit Systemstart in der MVV-App, der MVGO und der nextbike-App verfügbar. Um ein Fahrrad auszuleihen, ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Damit die Nutzerinnen und Nutzer planen können, können die Fahrräder rund um die Uhr an festen Standorten ausgeliehen und zurückgegeben werden. Alle „MyRadl“-Standorte sind in den genannten Apps oder auf www.myradl.de einsehbar, ebenso die Preise für die Nutzung. Bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden zu „MyRadl“ gibt es eine gebührenfreie Hotline: +49 (0) 89 12230341.

Über die Mobilitätsstationen

Das neue Sharing-System ist in das Mobilitätsstationsprojekt des Landkreises eingebettet. Die Stationen gehen auf einen Kreistagsbeschluss aus dem Juli 2017 zurück. Im Dezember 2019 entschied der Gröbenzeller Gemeinderat eine Beteiligung am Projekt. In insgesamt zehn Landkreiskommunen sind sogenannte Mobilitäts- und Radpunkte errichtet worden, Gröbenzell hat fünf davon. An vier der Stationen im Gemeindegebiet bestehen neben dem neuen Bikesharing-System „MyRadl“ auch private Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Gepäckfächer und Reparaturmöglichkeiten. Die Beschaffung der „MyRadl“-Räder und der Aufbau der Stationen im Rahmen des Mobilitätsstationsprojektes wurden unter dem Leitspruch „Multimodal-Nah-Mobil im Kreis Fürstenfeldbruck“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf ca. 30.000 € Planungskosten, ca. 42.000 € Tiefbau-/Mobiliarkosten (entspricht 20%, 80% wurden gefördert) und einmalige Anschaffungskosten der Räder von 5414,50 € (entspricht 20%, 80% wurden gefördert). Die Betriebskosten für die Leihräder betragen rund 1.500 € pro Jahr.

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