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Was sind Bauleitpläne?

Bauleitpläne sind der Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan) und der Bebauungsplan (verbindlicher Bauleitplan).

Flächennutzungsplan

In der vorbereitenden Bauleitplanung wird für das gesamte Gemeindegebiet ein Flächennutzungsplan (FNP) aufgestellt. Der FNP beschreibt, wie der Boden genutzt werden soll, um der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung der Gemeinde zu entsprechen.

Bebauungsplan

In der verbindlichen Bauleitplanung werden Bebauungspläne für Teilbereiche des Gemeindegebietes aufgestellt. Sie beinhalten rechtsverbindliche Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung und bilden damit die Grundlage für weitere, zum Vollzug des BauGB erforderliche Maßnahmen.

In Bebauungsplänen werden beispielsweise die Art der baulichen Nutzung (z. B. Allgemeines Wohngebiet, Gewerbegebiet etc.) und das Maß der baulichen Nutzung (z. B. zulässige Grundfläche, Anzahl der Vollgeschosse etc.) festgesetzt.

Bebauungspläne sind nach dem BauGB grundsätzlich aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln.

Grundsätze der Bauleitplanung

Bauleitpläne sollen eine nachhaltige, städtebauliche Entwicklung gewährleisten und müssen daher diverse Aspekte berücksichtigen:

  • Unter sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Gesichtspunkten soll der gegenwärtigen sowie zukünftigen Generationen ein gleichermaßen qualitätsvolles Leben ermöglicht werden.
  • Eine sozialgerechte Bodennutzung soll gesichert werden, die dem Wohl der Allgemeinheit dient und die Wohnbedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt.
  • Die natürlichen Lebensgrundlagen sollen geschützt und entwickelt werden.
  • Die städtebauliche Gestalt und das Orts- und Landschaftsbild soll baukulturell erhalten und entwickelt werden. Aus diesem Grund soll die städtebauliche Entwicklung vorrangig durch Maßnahmen der Innenentwicklung erfolgen.
  • Die Bauleitplanung soll darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz bzw. der Klimaanpassung insbesondere in der Stadtentwicklung leisten.

Um den vielfältigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist in Deutschland die Beteiligung der Öffentlichkeit im Zuge der Bauleitplanung durch das Baugesetzbuch geregelt. Die sogenannten Träger öffentlicher Belange (Behörden, Verbände, Interessengruppen etc.) werden um eine fachliche Auseinandersetzung mit dem Bauleitplan gebeten. Auf diese Weise werden beispielsweise Belange bezüglich des Umwelt- und Naturschutzes überprüft. Des Weiteren wird der breiten Öffentlichkeit – also allen interessierten Personen – die Gelegenheit gegeben, sich am Bauleitplanverfahren zu beteiligen und Einwände gegen die Planung zu äußern.


Bauleitpläne in Gröbenzell

Screenshot aus dem BayernAtlas der das Gemeindegebiet Gröbenzell zeigt
Vorschau der Gröbenzeller Bebauungspläne im BayernAtlas

Wenn Sie in Gröbenzell neu bauen wollen, finden Sie alle Informationen hier. Wenn Sie an den Festsetzungen Ihres Grundstücks interessiert sind, können Sie direkt einen Blick in den entsprechenden Bebauungsplan online werfen.

Die Bebauungspläne der Gemeinde Gröbenzell können öffentlich über den BayernAtlas eingesehen werden. Der BayernAtlas ist ein kostenloser Kartenviewer des Freistaates Bayern.

Tipp: Die Verlinkung führt Sie direkt zur Übersicht der Bebauungspläne in Gröbenzell. Konkrete Adressen lassen sich über eine Eingabe in die Suchleiste ermitteln. Durch einen Klick auf die grau hinterlegte Fläche öffnet sich rechts oben ein neues Fenster (Objekt-Information). Beim Herunterscrollen finden Sie die „URL des Rasterbildes“ sowie die „URL der textlichen Festsetzungen“. Hierbei handelt es sich um Links zum jeweiligen Bebauungsplan und dessen Festsetzungen.


Aktuelle Bauleitplanverfahren

An dieser Stelle finden Sie Bekanntmachungen und Unterlagen zu aktuellen Entwürfen von Bauleitplänen in der frühzeitigen oder förmlichen Beteiligungsphase sowie zu Satzungsbeschlüssen. Sie erfahren, wann und wo eine öffentliche Einsichtnahme in die Planunterlagen möglich ist.

Parallel erfolgen die ortsüblichen Bekanntmachungen auch an den Gemeindetafeln.


Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren nach Art. 13 und 14 DSGVO