Eröffnung der Aussegnungshalle
Die Sanierung der Aussegnungshalle ist abgeschlossen. Ab 25. Juni 2026 steht diese in neuem Glanz für Trauerfeierlichkeiten zur Verfügung. Im Anschluss wird der Rückbau der Zelt-Interimslösung auf dem Spielplatzgelände erfolgen, die seit Mai 2025 als Zwischenlösung fungierte.
Parallel zu den Arbeiten an der Halle, errichtete die Gemeinde drei Schubkarren-Leihstationen auf dem Friedhofsgelände. Sie befinden sich am Haupteingang sowie an den jeweiligen Nebeneingängen an der Von-Branca-Straße. Ähnlich einem Supermarkt-Einkaufswagen, können die Schubkarren gegen ein Pfand von 1 Euro ausgeliehen werden.
Ebenso findet sich am Haupteingang ein neuer Grabkerzenautomat. Dieser bietet ökologische Kerzen aus Rapswachs in einem Glas zur Reduzierung des Plastikmülls auf dem Friedhof. Hergestellt werden die Kerzen vom Monsignore-Bleyer-Haus in München. Damit möchte die Gemeinde die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen fördern.
Die Sanierung im Überblick
Die Aussegnungshalle wurde in drei Bauabschnitten saniert, Baubeginn war im Juli 2024. Die Maßnahmen umfassten die Modernisierung der WC-Anlagen, die Sanierung des Dachs und der Außenfassade, den Einbau neuer Türen und Renovierungen im Innenbereich. Auch Technik und Elektrik wurden erneuert. Im Außenbereich wurde gepflastert und das Fundament für ein Vordach wurde gesetzt. Letzteres kann während des laufenden Betriebs (abhängig von der Genehmigung voraussichtlich im Herbst 2026) errichtet werden.
Planung und Bauleitung lagen beim Puchheimer Architekturbüro Grandtner & Adlwärth. Das vom Gemeinderat beschlossene Projektbudget lag bei 1,9 Millionen Euro und wird (Stand 11. Juni 2026) eingehalten. Die Pläne umfassten u.a. eine PV-Anlage mit 12 Modulen und einer Leistung von 5,28 kWP (mit Batterie-Speicher), die das Nebengebäude sowie die Halle selbst umweltfreundlich mit Strom versorgen soll.