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Kontakt zur Radverkehrsbeauftragten

Sie haben Ideen, Fragen oder Anregungen zum Thema Radverkehr in Gröbenzell? Dann wenden Sie sich am besten an unsere Radverkehrsbeauftragte Lina Wenzel - per E-Mail an lina.wenzel@groebenzell.de oder telefonisch unter 08142 / 505 -897.

Neue Lastenradstellflächen in der Kirchenstraße

Foto: Gemeinde
Foto eines Fahrradparkplatzes

Lastenräder kommen immer mehr in Mode und prägen zunehmend das Straßenbild. Kein Wunder – sie können auch bei größeren Einkäufen oder dem Transport von Kindern, Haustieren oder sogar Möbeln die Fahrt mit dem Auto ersetzen. Damit tut man Klima, Stadtluft, Lärmbelastung und natürlich seiner eigenen Gesundheit einen großen Gefallen. Jedoch stellt sich häufig die Frage, wo man sein Fahrrad abstellen soll, da es für „normale“ Fahrradstellplätze meist zu groß ist und auch nicht einfach auf dem Gehsteig abgestellt werden kann.

Die Gemeinde Gröbenzell steht hinter dem Trend zu mehr Lastenrädern und möchte deren Nutzung fördern sowie die Erreichbarkeit des Zentrums für diese erleichtern. Außerdem sollen die zentralen Einkaufsmöglichkeiten besser erschlossen werden können, sodass Großeinkäufe oder die Mitnahme der Kinder möglich gemacht werden.

Aus diesem Grund wurden in der Kirchenstraße Ende Juli 2020 Stellflächen für mindestens vier Lasten-Fahrräder bzw. Fahrrad-Anhänger Gespanne geschaffen. Hierzu wurden zwei Kfz-Stellplätze offiziell umgewidmet.

Die Stellplätze befinden sich direkt vor dem REWE in Hausnummer 13, gegenüber der Einmündung der Rathausstraße. Sie verfügen über zwei Anlehnbügel, damit die Lastenräder nicht nur ab- sondern auch angesperrt werden können, falls der Einkauf länger dauert. Entsprechend der StVO Novelle aus 2020, in der offiziell das Sinnbild „Lastenfahrrad“ eingeführt wurde, wurden die Stellplätze mit einem Parken- und dem entsprechenden Zusatzzeichen beschildert. Durch die blaue Grundfläche sind die Stellplätze auch nicht zu übersehen.

Der Stellplatz wurde so gewählt, dass es nun die Möglichkeit gibt, sein Lastenrad während des Einkaufs auf dem Gröbenzeller Wochenmarkt jeden Freitag dort abzustellen. Dieses muss bzw. sollte dann nicht mehr mit in den Marktbereich genommen werden.

Auf den Stellflächen können aktuell übrigens nicht nur Lastenräder abgestellt werden – auch Fahrräder mit Anhänger, Rikschas usw. sind gerne gesehen!

Da Lastenfahrräder in der neuen StVO als „als Fahrräder zum Transport von beweglichen Gütern“ eingestuft werden, der Begriff aber ansonsten nicht weiter definiert ist, sind alle Fahrrad-Arten, bzw. –Gespanne zum Transport von Lasten und Personen seitens der Gemeinde ausdrücklich erlaubt.

ADFC-Fahrradklima-Test 2020

Alle zwei Jahre organisiert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) einen Fahrradklimatest. Mittels eines Fragebogens können die Bürger bis zum 30. November 2020 die Situation für Radfahrer in ihrer Stadt bzw. Gemeinde bewerten. Gefördert wird die Umfrage vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Erstmals werden auch das Thema Familien und Kinder intensiver abgefragt. Politik und Verwaltung können durch den Fahrradklimatest wichtige Rückmeldungen erhalten, wo Handlungsbedarf ist und welche Maßnahmen eine positive Wirkung für den Radverkehr zeigen. Je mehr Menschen sich an der Umfrage beteiligen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis.

Sie möchten gerne noch mehr darüber erfahren oder gleich zum Fragebogen? Dann schauen doch einfach auf die Webseite des ADFC unter www.fahrradklima-test.de. Der Online-Fragebogen wird auf dieser Seite hier verlinkt, sobald der Umfragezeitraum (1. September) beginnt.

Fahrradstraßen in Gröbenzell

Verkehrsschild Fahrradstraße

Mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr kontinuierlich zu verbessern und das Radfahren sicherer und attraktiver zu gestalten, hat die Fahrradstraßen im Gemeindegebiet eingerichtet.

Die folgenden fünft Straßen wurden verkehrsrechtlich ausgewiesen, beschildert und mit sogenannten Piktogrammen, also Bildern, versehen:

  • Sonnenweg, zwischen Bahnhof- und Birkenstraße
  • Fischerweg, von Höhe Wendelsteinstraße bis zur Augsburger Straße
  • Hans-Sachs-Straße, von Höhe Templerstraße bis zur Puchheimer Straße
  • Pfarrer-Thaurer-Straße, ab der Straße Am Zillerhof bis zur Gemeindegrenze zur Landeshauptstadt München
  • Seit November 2019: Karwendelstraße, zwischen Zweigstraße und Augsburger Straße

 

Was ist eigentlich eine Fahrradstraße? Und was ist zu beachten?

Bei einer Fahrradstraße wird die ganze Fahrbahn zum „Radweg“. Andere Fahrzeuge, wie zum Beispiel Autos, Lastwagen, Mofas, Motorroller oder Motorräder, dürfen diese grundsätzlich nur befahren, wenn es durch ein Zusatzzeichen zugelassen ist („PKW/ Motorroller frei“ oder „Anlieger frei“). In Gröbenzell ist das in allen Fahrradstraßen der Fall. Die Höchstgeschwindigkeit in einer Fahrradstraße beträgt für alle Verkehrsteilnehmer 30 km/h.

Für Radler gilt:

Fahrradfahrern ist in Fahrradstraßen ausdrücklich erlaubt, nebeneinander zu fahren. Sind in der Fahrradstraße auch andere Fahrzeuge als Fahrräder durch Zusatzzeichen zugelassen, haben Fahrradfahrer Vorrang vor dem übrigen Verkehr. Auto- und Motorradfahrer müssen sich dem Radverkehr anpassen.

 

Für Nicht-Radler gilt:

Radler haben Vorrang! Der Kraftfahrzeugverkehr (Autos und Motorräder) darf den Radverkehr weder gefährden noch behindern. Auto- und Motorradfahrer müssen, wenn nötig, die Geschwindigkeit verringern und immer besondere Rücksicht nehmen. Autofahrer dürfen überholen, dabei gilt aber der seitliche Mindestabstand von 1,5 m und die verstärkte Rücksichtnahme auch bei nebeneinanderher fahrenden Radlern.

 

Das ist überall gleich:

In Fahrradstraßen gilt das Rechtsfahrgebot, auch wenn Fahrradfahrer nebeneinander fahren dürfen. Wenn nichts anderes angeordnet ist, gelten die normalen Vorfahrtsregeln, also rechts vor links. Dies gilt auch in allen Fahrradstraßen in Gröbenzell, der Vorrang einer Fahrradstraße kann aber angeordnet werden.

Fußgänger und fahrradfahrende Kinder unter acht Jahren müssen den Gehweg benutzen. Inlineskater dürfen die Fahrbahn in einer Fahrradstraße nur benutzen, wenn dies durch ein Zusatzschild erlaubt ist, ansonsten müssen auch sie auf dem Gehweg bleiben.

Radverkehr: Es läuft rund in Gröbenzell

© Gemeinde Gröbenzell

Es gibt einige Neuigkeiten zum Thema Radverkehr in Gröbenzell: Um das Radfahren in Gröbenzell noch attraktiver zu machen und (tägliche) Wege zu erleichtern, setzte die Gemeinde in den vergangenen Wochen drei Forderungen aus dem erst kürzlich abgeschlossenen Radverkehrskonzept um: Am Pflanzlgarten I wurden die nicht mehr zeitgemäßen Radständer abgebaut. Die mit Vorderradklemmen ausgestatteten Ständer bescherten sicherlich in der Vergangenheit dem einen oder anderen Rad einen „Achter“ im Reifen. Die neuen Radständer am nördlichen Ausgang des S-Bahnhofs entsprechen den neuesten Standards und sind ADFC-geprüft. Auch wurde die Anzahl der Abstellmöglichkeiten durch eine geordnete Aufstellung erhöht. An den neuen Ständern steht das Fahrrad einen sicher. Und nicht nur das: Dort kann ein Laufrad und zusätzlich der Rahmen an den Ständer angeschlossen werden, was die Diebstahlsicherheit erhöht. Die Radständer direkt am Eingang zum Pflanzlgarten I sind so angeordnet, dass auch Lastenräder oder Räder mit Anhänger abgestellt werden können.

 Zusätzlich zu den am Bahnhof bereits seit mehreren Jahren vorhandenen öffentlichen Luftpumpen sind nun auch noch zwei Fahrrad-Service-Stationen nördlich und südlich des S-Bahnaufgangs im Zentrum aufgestellt worden. Neben der Möglichkeit, das Fahrrad aufzubocken ist eine Luftpumpe vorhanden sowie eine Auswahl an üblichen Werkzeugen: Sechskant- bzw. Torx-Schlüsselset, Reifenheber, Schraubenschlüssel, Schraubenzieher und Konusschlüssel. Mit diesem Angebot können schnell und spontan kleinere Mängel am Fahrrad behoben werden! Die beiden Luftpumpen, die bereits installiert waren, werden versetzt und am Freizeitzentrum sowie am Rathaus aufgestellt. Damit wird der Service rund ums Rad erweitert. „Mit diesen Angeboten wollen wir weiter den Radverkehr in Gröbenzell stärken. Und ein platter Reifen oder eine herausgesprungene Kette ist keine ‚Ausrede‘ mehr, um den Drahtesel stehen zu lassen“, freut sich Bürgermeister Martin Schäfer.

 Und für alle diejenigen, die mit dem Rad zum Gröbenzeller Bahnhof für die Weiterfahrt mit der S-Bahn radeln, wurden jetzt Gepäckboxen aufgestellt. In diesen können kostenlos Utensilien wie Fahrradhelm, Regenhose oder andere Gepäckstücke bis zu 48 Stunden eingeschlossen werden.

Die Gepäckboxen funktionieren wie reguläre Schließfächer, es ist lediglich eine 1-Euro- oder 2-Euro-Münze zur Schließung notwendig, welche man beim Aufsperren zurück erhält. Die Gepäckboxen stehen nördlich und südlich des Bahnhofs neben den Fahrrad-Service-Stationen.

„Die Zeiten, wo man mit Helm unterm Arm in die S-Bahn steigt, sind vorbei. Alle Gegenstände, die man als Radler braucht, aber nicht zu Fuß, können ab sofort bequem und sicher in den neuen Gepäckboxen deponiert werden,“ erläutert der Bürgermeister und freut sich auf eine rege Nutzung.

Modellprojekt Tempo 30 in der Eschenrieder Straße

Die Eschenrieder Straße in Gröbenzell wurde im Februar 2019 testweise zur Tempo-30 Straße erklärt. Statt der bislang geltenden Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h heißt es jetzt „runter vom Gas!“.

 Das Projekt fand im Rahmen mehrerer modellhafter Verkehrsversuche statt, die von der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) gemeinsam mit der Obersten Baubehörde und der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg durchgeführt werden. Im Fokus steht dabei die Wirkung auf die subjektive und objektive Sicherheit von Radfahrenden sowie die Wahrnehmung und Verhaltensveränderung bei allen Verkehrsteilnehmern. Ziel ist es, Empfehlungen zu Einsatzkriterien unterschiedlicher Maßnahmen herauszuarbeiten.

Beim Versuch in Gröbenzell wurde die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit einer Hauptstraße, welche laut Straßenverkehrsordnung in der Regel nicht angeordnet werden darf, untersucht. Ausgewählt wurden hierbei Straßen, für die nach jetzigen Empfehlungen keine anforderungsgerechten Radverkehrsanlagen, z. B. Radwege in ausreichender Breite, realisierbar sind und in denen daher ein sogenannter Mischverkehr besteht. Das heißt, dass die Radler gemeinsam mit dem Kfz-Verkehr die Fahrbahn benutzen müssen.

 Die Gemeinde hatte sich bereits Anfang 2018 für das Modellprojekt beworben. Im Sommer kam die positive Nachricht: Es erfolgte die Aufnahme. Die Länge des Untersuchungsabschnitts erstreckt sich von der Bahnhofstraße bis zur Moosstraße.

 Vor und nach der Maßnahme wurde eine Verkehrszählung an der Untersuchungsstrecke durchgeführt. Neben den Verkehrszahlen werden auch Geschwindigkeit und Verkehrsverhalten aufgenommen, bei der Nachuntersuchung wurden zusätzlich Verkehrsteilnehmer befragt. Die Vorheruntersuchung wurde bereits im Herbst 2018 durchgeführt. Die Nachher-Untersuchung erfolgte im September 2019.

 Nach Aussagen der TH Nürnberg war die Resonanz in Gröbenzell vergleichsweise positiv, konkrete Zahlen liegen allerdings noch nicht vor. Der Ergebnisbericht wird nach aktuellem Stand im Herbst 2020 vorliegen. Bis dahin wird die Geschwindigkeitsreduzierung auf 30km/h in der Eschenrieder Straße noch bestehen bleiben.

Neue Fahrradständer am Pflanzlgarten

Foto: Gemeinde Gröbenzell

Die Radabstellanlage am Pflanzlgarten / Bahnhof Gröbenzell wird erneuert. Bisher stehen hier den Radfahrenden nur veraltete Radständer in nicht ausreichender Anzahl zur Verfügung. Diese werden nun durch neue, anforderungsgerechte, ADFC-geprüfte Fahrradständer ersetzt.

Wichtig bei Radständern ist zum einen, dass das angeschlossene Fahrrad einen sicheren Stand hat und ein Laufrad sowie der Rahmen an dem Ständer angeschlossen werden können. Auch die Anzahl der Abstellmöglichkeit kann durch eine geordnete Aufstellung erhöht werden.

120 neue Fahrradständer sind bereits bestellt und werden zeitnah durch den Betriebshof Gröbenzell aufgestellt.

Die Fläche der Abstellanlage am Pflanzlgarten I wird im Zuge der Planungen für die Westseite der Bahnhofsstraße überplant. Die neuen Fahrradständer sind so konzipiert, dass sie problemlos an anderer Stelle im Gemeindegebiet installiert werden können, sobald die Fläche anderweitig genutzt wird.

Fachgespräch mit Staatsminister Herrmann zum Radverkehr

Foto: Tobias Hase AGFK

Die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.“ (AGFK Bayern) lud Mitte Februar alle Mitgliedskommunen zum Fachgespräch mit dem bayerischen Innenminister Joachim Hermann, dem Schirmherrn der AGFK Bayern, auf der Messe f.re.e. in München ein.

Teilgenommen haben über 60 Landräte, Bürgermeister und Vertreter aus kommunelen Verwaltungen. Die Gemeinde Gröbenzell wurde durch den Ersten Bürgermeister, Martin Schäfer und die Radverkehrsbeauftragte, Lea Seidl, vertreten. Das Fachgespräch bietet den Kommunen eine Möglichkeit in direkten Kontakt mit dem Ministerium zu treten.

Thema dieses Fachgesprächs war das Radverkehrsprogramm Bayern 2025: Der Freistaat Bayern hat sich vor Anfang 2017 das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil bis 2025 landesweit von damals zehn auf 20 Prozent zu erhöhen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie „Mobilität in Deutschland“ (Dez. 2018) zeigen zwar ein Plus für den Radverkehr in Bayern, insgesamt fällt der Radverkehrsanteil mit aktuell elf Prozent aber noch zu gering aus.

Minister Herrmann nutzte das Gespräch, um die Kommunen zu motivieren, wichtige Maßnahmen zur Radverkehrsförderung umzusetzen. Themenschwerpunkte des Gesprächs waren neben dem Radverkehrsprogramm Bayern 2025 die fahrradgerechte Fortschreibung der Straßenverkehrs-Ordnung, die Sensibilisierung der Polizei für den Radverkehr und die Gestaltung von Radschnellwegen.

Aus Sicht der 65 bayerischen Kommunen, die Mitglied in der AGFK Bayern sind und die über 5,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger vertreten, muss der Radverkehr in Bayern stärker als bisher gefördert werden. Der AGFK-Vorsitzende und Fürther Landrat Matthias Dießl signalisierte Minister Herrmann im Fachgespräch, dass gerade auf Staats- und Kreisstraßen mehr Flexibilität bei der Reduzierung auf Tempo 30 nötig wäre. Er verwies auf die derzeit laufenden Modellversuche zu Tempo 30 in Hauptverkehrsstraßen. „Ziel der Modellversuche ist es, die geltenden Regelwerke fortzuschreiben“, so der Vorsitzende. Ein Modellversuch zu Tempo-30 in Hauptverkehrsstraßen läuft momentan in der Eschenrieder Straße in Gröbenzell.

Bürgermeister Schäfer nutzte die Gelegenheit und sprach einige Gröbenzeller Themen an. So kann der nördliche Radweg entlang der Staatsstraße zwischen Gröbenzell und Lochhausen nach umfangreichem Schriftverkehr mit dem Staatlichen Bau-amt und der Landeshauptstadt München im Rahmen der Sanierung der Staatsstraße 2345 gebaut werden. Bisher war nur ein Zweirichtungs-Radweg, kombiniert mit einem Fußgängerweg auf der südlichen Seite, vorgesehen. Die Gemeinde setzt sich seit vier Jahren für den Radweg auch auf der Nordseite ein.

Außerdem wurde der Winterdienst auf der Olchinger/Augsburger Straße thematisiert. Hier bleibt der Schnee, der von den Räumfahrzeugen von der Autospur beiseitegeschoben wird, auf den Schutzstreifen für Radfahrer liegen. Bei entsprechender Witterung vereist der zusammengeschobene Schnee und macht eine Benutzung der Schutzstreifen unmöglich. Dafür solle eine Lösung gefunden werden.

Auch bemüht sich die Gemeinde Gröbenzell um eine „Grüne Welle“ für Radfahrer auf der Staatsstraße.

Eine weitere wichtige Thematik auf der Olchinger/Augsburgerstraße und den Zufahrtstraßen sind Aufstellflächen und Vorbeifahrstreifen an den ampelgesteuerten Kreuzungspunkten. Diese ermöglichen den Radelnden an Lichtsignalanlagen an den Autos vorbeizufahren und sich so verkehrssicher vor oder neben den Autos aufzustellen, dass diese in Sichtbeziehung treten können.

Staatsminister Herrmann hat versprochen, die Themen mit in die Ministerien zu nehmen und mit Lösungsvorschlägen auf die Gemeinde zuzukommen.

In der AGFK Bayern e.V. haben sich 65 bayerische Kommunen mit dem Ziel zusammengeschlossen, gemeinsam den Radverkehr zu fördern, Erfahrungen auszutauschen und Synergieeffekte zu nutzen. Durch konkrete Projekte und Aktionen soll besonders der Radverkehrsanteil im Rahmen einer umweltfreundlichen Nahmobilität bei der Verkehrsmittelwahl vor Ort erhöht werden.

Radfahren in Gröbenzell

Pixabay/maxmann

Wussten Sie schon, dass das Fahrrad bereits 200 Jahre alt ist? Karl von Drais entwickelte einst die erste Laufmaschine - quasi der Ur-Urgroßvater unseres heutigen Drahtesels. Und 200 Jahre später erlebt diese Erfindung eine Renaissance - nicht nur wegen der sportlichen Ertüchtigung und einer gesundheitsbewussten Lebensweise, sondern als umweltfreundliche Alternative zum Auto.

In Gröbenzell ist das Thema Fahrrad eine Herzensangelegenheit. Wir kümmern wir uns seit Jahren intensiv um alles rund ums Fahrrad. Die Ansprechpartnerin in der Gemeinde ist Lina Wenzel. Sie erreichen sie unter der Telefonnummer 08142/505 -897 oder per E-Mail unter lina.wenzel@groebenzell.de.